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Kinocharts : Hier ist nur Platz für eine Drama-Queen

  • Aktualisiert am

Bild: AP

Der Queen-Film bleibt oben, Disney kommt höher, Wortmann kommt zurück: In den Top fünf der deutschen Kinocharts gibt es nur einen Neuzugang. In Amerika indes wird es schon weihnachtlich.

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          „Bohemian Rhapsody“, das Filmporträt des legendären Queen-Sängers Freddie Mercury, bleibt auch in der zweiten Einspielwoche an der Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts. Den Film von Regisseur Bryan Singer mit Rami Malek in der Hauptrolle sahen 319.774 Zuschauer, wie Media Control mitteilte.

          Von Platz drei auf zwei verbessert sich der Disney-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ mit 165.854 Besuchern zwischen Donnerstag und Sonntag. Die Road-Komödie „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel klettert ebenfalls um einen Rang und ist jetzt Dritter (121.549 Zuschauer).

          Vom sechsten Platz kehrt die Komödie „Der Vorname“ von Sönke Wortmann in die Spitzengruppe zurück: 97.917 Zuschauer bedeuten Platz vier. Neu auf der Fünf steigt mit 97.361 Zuschauern die schwarze Komödie „Nur ein kleiner Gefallen“ von Paul Feig mit Anna Kendrick und Blake Lively in die Charts ein.

          Von Lisbeth Salander hatten sie mehr erwartet

          An den nordamerikanischen Kinokassen hat der Weihnachtstrickfilm „Der Grinch“ am Wochenende den ersten Platz der Kinocharts belegt. Der Film um den animierten haarigen Miesepeter nach dem Kinderbuchklassiker „Wie der Grinch Weihnachten gestohlen hat“ von Dr. Seuss spielte bei seinem Debüt rund 66 Millionen Dollar (etwa 58 Millionen Euro) ein. Komiker Otto Waalkes leiht dem Griesgram in der deutschen Version, die am 29. November startet, seine Stimme.

          „Bohemian Rhapsody“ rutschte auf den zweiten Rang der Charts ab. Der Film spielte nach Schätzungen des Branchenportals „Boxofficemojo“ an seinem zweiten Wochenende weitere 31 Millionen Dollar ein. Dahinter landete in Nordamerika „Operation: Overlord“, ein Monstergruselfilm mit Nazi-Soldaten und Untoten von Filmproduzent J.J. Abrams und Regisseur Julius Avery. Der Neueinsteiger nahm von Freitag bis Sonntag zehn Millionen Dollar ein.

          Der vierte Rang ging an den aufwendig produzierten Fantasy-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“, der sich an seinem zweiten Wochenende mit Einnahmen von rund 9,5 Millionen Dollar begnügen musste. Auch das Debüt von „Verschwörung“ um die Hackerin Lisbeth Salander, gespielt von der Britin Claire Foy („The Crown“), war enttäuschend. Der Thriller von Fede Alvarez spielte nach Schätzungen rund 8 Millionen Dollar ein, etwa gleichviel wie das seit sechs Wochen laufende Musikdrama „A Star is Born“ mit Lady Gaga.

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