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Kino : Starker Jahrgang in Cannes

  • Aktualisiert am

Bild: afp

Tarantino, Almodóvar, von Trier, Campion, Coixet, Gilliam und viele andere: Das Filmfestival von Cannes bietet einen Aufmarsch internationaler Filmemacher mit Schwerpunkt Europa und Asien, der seinesgleichen sucht.

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          Dass Quentin Tarantino seine „Inglorious Basterds“ in Cannes vorstellen würde, war bekannt. Jetzt sind seine Konkurrenten um die Goldene Palme vorgestellt worden, die am 24. Mai vergeben wird, ein Aufmarsch internationaler Filmemacher mit Schwerpunkt Europa und Asien, der seinesgleichen sucht.

          Unter anderen stellen ihre neuen Filme dem Wettbewerb im 62. Filmfestival: Jane Campion, Lou Ye, Lars von Trier, Gaspar Noe, Tsai Ming-liang, Alain Resnais, Jacques Audiard, Pedro Almodóvar, Isabel Coixet, Ang Lee, Ken Loach, Andrea Arnold und Park Chan-wook. Als deutscher Beitrag ist Michael Hanekes „Das weiße Band - Eine deutsche Kindergeschichte“ angekündigt. Außer Konkurrenz stehen Terry Gilliam und Alejandro Amenábar auf dem Programm, in anderen Reihen Sam Raimi zum Beispiel und Michel Gondry. Eröffnet wird das Festival am 13. Mai mit dem 3D-Animationsfilm „Up“. Die Jury unter dem Vorsitz der französischen Schauspielerin Isabelle Huppert vergibt die Preise am 24. Mai.

          Michael Haneke hat „Das weiße Band“ in Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern und Sachsen gedreht. Er erzählt die Geschichte eines Schul- und Kirchenchores in einem kleinen Dorf, in dem sich in der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg seltsame Unfälle und rituelle Bestrafungen häufen. Auch Tarantinos Film „Inglorious Basterds“ ist weitgehend in Deutschland entstanden. Die Studio-Babelsberg-Produktion wartet mit dem Superstar Brad Pitt und vielen deutschen Schauspielern wie Til Schweiger und Daniel Brühl auf. Der Berliner Bühnenstar Martin Wuttke spielt Adolf Hitler.

          Das offizielle Plakat zum Festival
          Das offizielle Plakat zum Festival : Bild: Reuters

          Der Wettbewerb
          „Bright Star“, Jane Campion (Neuseeland/Australien)
          „Spring Fever“, Lou Ye (China)
          „Antichrist“, Lars von Trier (Dänemark)
          „Soudain le vide“ („Enter the Void“), Gaspar Noé (Frankreich)
          „Visage“ („Face“), Tsai Ming-liang (Frankreich/Taiwan)
          „Les herbes folles“, Alain Resnais (Frankreich)
          „A l'origine“ („In the Beginning“), Xavier Giannoli (Frankreich)
          „Un prophète“, Jacques Audiard (Frankreich)
          „Das weiße Band“, Michael Haneke (Deutschland/Österreich)
          „Vengeance“, Johnnie To (Hongkong)
          „The Time That Remains“, Elia Suleiman (Israel/Palästina)
          „Vincere“, Marco Bellocchio (Italien)
          „Kinatay“, Brillante Mendoza (Philippinen)
          „Thirst“, Park Chan-wook (Südkorea)
          „Los Abrazos Rotos“ („Broken Embraces“), Pedro Almodóvar (Spanien)
          „Map of the Sounds of Tokyo“, Isabel Coixet (Spanien)
          „Fish Tank“, Andrea Arnold (Großbritannien)
          „Looking for Eric“, Ken Loach (Großbritannien)
          „Inglourious Basterds“, Quentin Tarantino (Vereinigte Staaten)
          „Taking Woodstock“, Ang Lee (Vereinigte Staaten)

          Eröffnungsfilm (außer Konkurrenz)
          „Oben“ („Up“), Pete Docter und Bob Peterson (Vereinigte Staaten)

          Abschlussfilm (außer Konkurrenz)
          „Coco Chanel & Igor Stravinsky“, Jan Kounen (Frankreich)

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