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Kinocharts : „Jurassic World“ als der ewige Erste

  • Aktualisiert am

Das Kugel-Gefährt der „Jurassic World“ ist vielleicht hinüber, doch die Erfolgsserie des Films noch lange nicht. Bild: AP

Unverändert führt „Jurassic World“ die nordamerikanischen Kinocharts an und stellt dabei einen weiteren Rekord auf. Selbst die Neueinsteiger schaffen es nicht, den Dino-Streifen von der Spitze zu verdrängen.

          „Jurassic World“ bleibt nach wie vor unangefochtener Spitzenreiter der Kinocharts. Der Dino-Blockbuster steuert zweieinhalb Wochen nach dem Start bereits auf die Marke von drei Millionen Zuschauern in Deutschland zu. Mit knapp 488.000 Besuchern an diesem Wochenende kommt der vierte Teil der vor 22 Jahren von Steven Spielberg begonnenen „Jurassic Park“-Reihe laut des Marktforschungsunternehmens Media Control damit bisher auf insgesamt 2,85 Millionen Zuschauer in den deutschen Kinos.

          Mit „Ted 2“ ist an diesem Wochenende auch wieder ein Neueinsteiger in den Kinocharts vertreten. Die „Ted“-Fortsetzung, in der der rüpelhafte Teddybär Ted heiratet und Vater werden will, startet erfolgreich auf Rang Zwei. Knapp 364.000 Zuschauer sahen sich die schräge Komödie mit Mark Wahlberg an diesem Wochenende an.

          Ted und sein bester Freund John Bennett in „Ted 2“.

          Durch den Einstieg von „Ted 2“ rutschten die weiteren Platzierten der deutschen Top Five jeweils um eine Position nach unten: Die Spionage-Satire „Spy – Susan Cooper Undercover“ ist mit rund 56.000 Zuschauern Dritter vor dem Kinderfilm „Rico, Oskar und das Herzgebreche“ mit 49.400 Kinobesuchern. Das Pferdeabenteuer „Ostwind 2“ auf Platz Fünf übertrifft mit weiteren 35.000 Zuschauern insgesamt nun knapp die Marke von einer Million Besuchern in Deutschland.

          In „Ostwind 2“ ist Mika (Hanna Binke) im doppelten Pferdeglück.

          Kunterbunte Gefühlswelt auf Platz Zwei

          In Amerika sind die Dinosaurier aus der „Jurassic World“ weiter auf Rekordkurs. Der vierte Film der „Jurassic Park“-Reihe habe am Wochenende in Nordamerika und Kanada rund 54,2 Millionen Dollar (etwa 49 Millionen Euro) eingespielt und damit zum dritten Mal hintereinander den Spitzenplatz erobert, berichtete der „Hollywood Reporter“. Der Dinosaurier-Blockbuster sei damit auch erst der fünfte Film aller Zeiten, der in Amerika insgesamt mehr als 500 Millionen Dollar eingespielt habe.

          Auf Platz Zwei behauptet sich der neue Pixar-Film „Alles steht Kopf“, der erst im Oktober in die deutschen Kinos kommt. Der kunterbunte Animationsstreifen über die Gefühlswelt einer Elfjährigen spielt in seiner zweiten Woche rund 52 Millionen Dollar ein.

          Wie es wohl im Kopf einer Elfjährigen aussieht? In „Alles steht Kopf“ geht es neben „Freude“ noch um die Emotionen Wut, Ekel, Angst und Traurigkeit.

          Zwei Neueinsteiger im Mittelfeld

          Platz Drei und Vier der Charts belegen in Nordamerika und Kanada zwei Neueinsteiger. „Ted 2“ startet nicht so erfolgreich wie in Deutschland und muss sich mit dem dritten Rang begnügen. Nur rund 33 Millionen Dollar spielt der Film an seinem Startwochenende ein.

          „Max“ von Regisseur Boaz Yakin belegt mit rund 12,2 Millionen Dollar Rang Vier. Der Film handelt von einem Schäferhund, der im Krieg in Afghanistan eingesetzt wurde und dort sein Herrchen verloren hat. Traumatisiert kehrt er zur Familie seines Besitzers zurück, wo sich der Bruder des Verstorbenen Soldaten um ihn kümmern soll. Wie auch „Alles steht Kopf“ kommt der Film im Oktober in die deutschen Kinos.

          Nach dem Tod seines Bruder muss sich Justin (Josh Wiggins) um den traumatisierten Max kümmern.

          Im Gegensatz zur Mittelfeldplatzierung in Deutschland schließt „Spy – Susan Cooper Undercover“ mit Melissa McCarthy die Kinocharts in Nordamerika und Kanada auf dem fünften Rang ab. In seiner vierten Woche spielt der Streifen rund 7,8 Millionen Dollar ein.

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