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Kinocharts : James Bond erobert die Welt

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Agent 007 siegt auch an den Kinokassen: Fast 1,7 Millionen Besucher wollen das neue Abenteuer von James Bond in den deutschen Kinos sehen. Doch an einen Film kommt „Spectre“ nicht heran.

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          Der neue James-Bond-Film „Spectre“ hat sich an die Spitze der offiziellen deutschen Kinocharts katapultiert. Rund 1,68 Millionen Zuschauer sahen Daniel Craig als Agent 007 im Kampf gegen eine fast allwissende Terrororganisation, gesteuert von seinem von Christoph Waltz gespielten Widersacher Franz Oberhauser.

          Doch James Bond erobert nicht nur die deutschen Kinos. „Spectre“ führt die Kinocharts in jedem Land an, in dem der Film in den Kinos zu sehen ist. Nach zwei Wochen hat „Spectre“ weltweit bereits 300 Millionen Dollar eingespielt. An seinen Vorgänger kommt der neue Bond im Hinblick auf die Besucherzahlen allerdings nicht ran. Vor drei Jahren kam „Skyfall“ am ersten Wochenende in Deutschland auf 1,9 Millionen Zuschauer, wie Media Control berichtete.

          Video-Filmkritik : „Spectre“

          Auch in Nordamerika konnte „Spectre“ nicht mit seinem Vorgänger „Skyfall“ mithalten. Der war dort 2012 mit gut 88 Millionen Dollar an den Start gegangen. In den Vereinigten Staaten und in Kanada spielte “Spectre“ nach ersten Schätzungen an seinem Premierenwochenende 73 Millionen Dollar (68 Millionen Euro) ein.

          In Deutschland gehört „Spectre“ zu den erfolgreichsten Kinostarts in diesem Jahr. Ganz vorn liegt in dieser Rangliste aber „Fack Ju Göhte 2“ mit mehr als 2,1 Millionen Zuschauern allein am Startwochenende im September. Aktuell ist die Schulkomödie mit Elyas M'Barek immer noch Fünfter in den Charts (74.000 Besucher) und kratzt an der Marke von 7,5 Millionen Zuschauern.

          Video-Filmkritik : Fack ju Göhte 2

          Der bisherige Charts-Spitzenreiter, die Hitler-Satire „Er ist wieder da“, rutscht mit 162.000 Zuschauern auf den zweiten Platz ab. Insgesamt haben sich nun knapp zwei Millionen Besuchern die Verfilmung des Bestsellers von Timur Vermes angesehen. Dahinter verlieren auch der Animationsfilm „Alles steht Kopf“ (143.000) als Dritter und die 3D-Animationskomödie „Hotel Transsilvanien 2“  (137.500) als Vierter jeweils einen Platz.

          Video-Filmkritik : Alles steht kopf

          In den Vereinigten Staaten sind neben James Bond die „Peanuts“ erfolgreich. Snoopy und Charlie Brown haben zwar wenig mit dem Geheimagenten gemeinsam - doch an den amerikanischen Kinokassen legen beide Filme einen starken Auftritt hin. Der Trickfilm von Regisseur Steve Martino („Ice Age 4 -  Voll verschoben“) „Die Peanuts - Der Film“ zog am Wochenende neu in die Kinocharts ein. Auf Platz zwei spielten die beliebten Peanuts-Charaktere rund 45 Millionen Dollar ein. In Deutschland kommen sie zu Weihnachten in die Kinos.

          Neben den beiden Neueinsteigern sind in den Vereinigten Staaten weiter Science-Fiction,Gruselspaß und Drama gefragt. „Der Marsianer - Rettet Mark Watney“ mit Matt Damon verdiente an seinem sechsten Wochenende auf Platz drei mehr als neun Millionen Dollar dazu. Damit schraubte das Science-Fiction-Drama von Regisseur Ridley Scott seine bisherigen Einnahmen auf knapp 200 Millionen Dollar hoch.

          Filmkritik : Das Vakuum im Raumanzug

          Die Gruselkomödie „Gänsehaut“ landete an ihrem vierten Wochenende mit knapp sieben Millionen Dollar auf dem vierten Rang, gefolgt von Steven Spielbergs Agententhriller „Bridge of Spies - Der Unterhändler“. Das in Berlin zur Zeit des Kalten Krieges spielende Drama nahm vier Wochen nach seinem Start weitere sechs Millionen Dollar ein.

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