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Regisseur Burhan Qurbani : „Wir sind die neuen Deutschen“

Pietà mit Flüchtling und Prostituierter: Francis (Welket Bungué) und Mieze (Jella Haase) Bild: dpa

Burhan Qurbanis Verfilmung von „Berlin Alexanderplatz“ kommt bald endlich in die Kinos. Genau zum richtigen Zeitpunkt, findet der Regisseur. Gespräch über einen Stoff, der plötzlich viel mit Black Lives Matter zu tun hat.

  • -Aktualisiert am
          5 Min.

          Herr Qurbani, die Weltpremiere Ihres Films „Berlin Alexanderplatz“ konnte auf der Berlinale im Februar noch wie geplant stattfinden, der Kinostart musste wegen der Corona-Pandemie mehrfach verschoben werden. Nicht zu wissen, wann der Film endlich sein Publikum findet, war sicherlich anstrengend, oder?

          Ich habe fast sieben Jahre ununterbrochen an diesem Projekt gearbeitet, und die Berlinale war der absolut krönende Abschluss dieser Arbeit. Natürlich ist es spät, dass der Film erst fünf Monate nach der Premiere in die Kinos kommt. Doch irgendwie fühlt es sich an, als sei das jetzt der richtige Zeitpunkt. Nicht nur für mich, sondern auch weil die ganze Welt gerade mit den Themen beschäftigt ist, um die es in „Berlin Alexanderplatz“ auch geht, nämlich was es bedeutet, Person of Color und Teil einer weißen Mehrheitsgesellschaft zu sein.

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