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Hollywood : Tom Cruise will United-Artists-Studio neu aufbauen

  • Aktualisiert am

Wollen United Artists revitalisieren: Tom Cruise und Produktionspartnerin Paula Wagner Bild: dpa

Schauspieler Tom Cruise will mit seiner langjährigen Geschäftspartnerin Paula Wagner das einst von Charlie Chaplin und Douglas Fairbanks gegründete, zwischenzeitlich jedoch stillgelegte Filmstudio United Artists neu aufbauen.

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          Schauspieler Tom Cruise in neuer Mission. Der „Mission Impossible“-Star und seine langjährige Geschäftspartnerin Paula Wagner wollen das legendäre, jedoch zwischenzeitlich stillgelegte Filmstudio United Artists (UA) neu aufbauen. Das zu Metro-Goldwyn-Mayer (MGM) gehörende Studio soll von Wagner als Geschäftsführerin geleitet werden. Cruise werde als Produzent und Hauptdarsteller in einigen UA-Filmen mitwirken, teilte MGM am Donnerstag mit. Er kann aber weiterhin auch in Projekten anderer Studios mitspielen.

          Zunächst sind vier Filme pro Jahr geplant. Dabei soll das Duo über neue Aufträge, Produktionsabläufe und Inhalte bestimmen. Cruise drehte zuletzt für United Artists das mit vier Oscars prämierte Drama „Rain Man“ (1988). United Artists war 1919 von den Hollywoodgrößen Charlie Chaplin, Douglas Fairbanks, Mary Pickford und D. W. Griffith gegründet worden. Es brachte Filme wie „Lichter der Großstadt“ (1931), „Rebecca“ (1940), „Zwölf Uhr mittags“ (1952), „Manche mögen's heiß“ (1959), „Apocalypse Now“ (1979) und zahlreiche „Bond“-Abenteuer auf die Leinwand. Durch den Mißerfolg des Films „Heaven's Gate“ in den finanziellen Ruin getrieben, wurde United Artists 1980 von MGM übernommen.

          Mit dem Deal haben Cruise und Wagner nach ihrer schlagzeilenträchtigen Trennung von Paramount im Sommer nun wieder ein neues Studio gefunden. Nach 14jähriger Zusammenarbeit war es im August zu einem spektakulären Eklat zwischen dem prominenten Duo und ihrem langjährigen Vertrags-Studio gekommen. Paramount weigerte sich, einen Millionenvertrag zu verlängern. Sumner Redstone, der 83jährige Aufsichtsratsvorsitzende der Muttergesellschaft Viacom, warf Cruise vor, durch peinliche Auftritte „kreativen Selbstmord“ begangen zu haben und die Einnahmen seines Films „Mission: Impossible 3“ geschmälert zu haben.

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