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Hollywood : Kalifornien will Filmdrehs ab Mitte Juni erlauben

  • Aktualisiert am

Die gesamte Unterhaltungsbranche in den Vereinigten Staaten kam praktisch zum Erliegen. Bild: AFP

Drei Monate nach dem plötzlichen Drehstopp sollen die Kameras an der amerikanischen Westküste wieder rollen. Dabei müssen die Produktionen jedoch zahlreiche Auflagen erfüllen.

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          Rund drei Monate nach dem plötzlichen Drehstopp wegen der Coronavirus-Pandemie könnte der Film- und Fernsehbetrieb in Hollywood wieder anlaufen. Der kalifornische Gouverneur Gavin Newsom gab am Freitagabend Ortszeit grünes Licht für einen Produktionsbeginn ab dem 12. Juni.

          Laut Mitteilung der Gesundheitsbehörde des Westküstenstaates müssen an den Drehorten aber zahlreiche Auflagen erfüllt werden. Etwa darf eine kritische Schwelle von Covid-19-Fallzahlen in den Bezirken nicht überschritten werden, es muss ausreichende Testkapazitäten geben und die Produktionsteams müssen strikte Hygieneregeln befolgen.

          Eine Task Force der Unterhaltungsindustrie mit Vertretern von Filmstudios und Gewerkschaften hatte am Montag einen detaillierten Entwurf für die Rückkehr an die Drehsets vorgelegt. Darin werden unter anderem häufige Covid-19-Tests für Schauspieler und andere Mitarbeiter, Abstandsregeln und das Tragen von Schutzmasken empfohlen. Statt der typischen Essenbuffets sollen es abgepackte Lebensmittel geben, ein Kontrollbeamter am Set müsse die Einhaltung der Regeln prüfen.

          Auch „Mission Impossible 7“ betroffen

          In den letzten Monaten lag der Unterhaltungsbetrieb in den Vereinigten Staaten quasi lahm. Film- und TV-Produktionen wurden gestoppt, Kinostarts weltweit abgesagt, Messen und Festivals gecancelt. Um Begegnungen und mögliche Ansteckungen am Set zu vermeiden, wurden die Dreharbeiten eingestellt. Davon betroffen waren unter anderem Großprojekte wie „Mission: Impossible 7“, „The Little Mermaid“, „Nightmare Alley“ und „The Last Duel“.

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