https://www.faz.net/-gqz-a0qeu

Sommerkino landesweit : Open-air-Filme in ganz Hessen

  • Aktualisiert am

Filmkultur trotz Corona-Sommer will Hessen bieten. Der Kinosommer wandert als Open-Air-Filmfest über Land. Davon sollen auch lokale Kinos profitieren.

          1 Min.

          Erstmals wird es in ganz Hessen in diesem Sommer Freiluftkino  vor allem im ländlichen Raum geben. Dafür stehen jetzt insgesamt 75.000 Euro an Fördermitteln bereit. Schon im Juli können Arthouse-Filme und Publikumslieblinge auf öffentlichen Plätzen und in Parks gezeigt werden - nach den derzeit in Hessen geltenden Abstands- und Hygieneregeln maximal 250 Zuschauer je Vorstellung, mit Abstand und fünf Quadratmetern Platz je Besucher.

          Vor allem an Orten ohne eigenes Kino soll so im Sommer ein Filmprogramm angeboten werden. Durch die beteiligten Kommunen wird zusätzlich Geld beigesteuert, Personal und Technik sowie das Programm sollen mit möglichst lokal und regional ansässigen Kinos organisiert werden, die dadurch auch profitieren sollen. Möglich werde das Programm, so Erwin Heberling, Leiter des Film- und Kinobüro Hessen mit Sitz in Frankfurt, weil die Fördermittel der neuen Initiative Wanderkino der Hessen Film und Medien GmbH für diesen Sommer aufgrund der Corona-Pandemie umgeschichtet werden.

          Statt wie geplant in Kommunen ohne eigenes Kino Säle mit einem mobilen Angebot zu bestücken, wird jetzt Freilichtkino angeboten. Mit den 50.000 Euro aus diesem Programm entstehe ein „Kinosommer plus“, sagte Heberling. Das Film- und Kinobüro hat für dieses Jahr seinen 19. „Kinosommer Hessen“ geplant, der mit 25.000 Euro Fördergeld rund 40 Freilicht-Veranstaltungen von Juni bis September jedes Jahr in ganz Hessen veranstaltet. Das Prinzip soll nun ausgeweitet werden, das Programm koordiniert das Film- und Kinobüro. „Wir wollen es dieses Jahr an möglichst vielen Terminen möglichst vielen Kommunen anbieten“, so Heberling.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Eine ANimation des Geräts, dass Weltraum-Müll abschleppen soll.

          Müllmission : Europa räumt im Weltall auf

          Die ESA vergibt erstmals einen Auftrag für einen Abschlepp-Satelliten, um Schrott im All zu beseitigen. Die Mission soll Schule machen, doch es gibt viel zu tun. Umweltbewusstsein ist im Weltraum noch nicht angekommen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.