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Golden Globe Awards : Vier Auszeichnungen für „The Social Network“

  • Aktualisiert am

Wird sie auch den Oscar bekommen: die schwangere Natalie Portman Bild: AFP

Der Facebook-Film „The Social Network“ ist der große Gewinner bei den Golden Globes. Der Film von Regisseur David Fincher erhielt vier der begehrten Auszeichnungen. Die beiden deutschen Regisseure gingen leer aus.

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          Golden-Globe-Triumph für „The Social Network“, Niederlage für „The Tourist“: David Finchers biografisches Drama über die Entstehung des sozialen Netzwerkes Facebook wurde in der Nacht zu Montag mit vier Golden Globes ausgezeichnet, als bestes Drama, für Regie, Drehbuch und Filmmusik. Der romantische Thriller „The Tourist“ von Florian Henckel von Donnersmarck fiel bei der Preisvergabe in Beverly Hills dreifach durch.

          Seine Hauptdarsteller Angelina Jolie und Johnny Depp gingen leer aus. In der Sparte „Beste Komödie/Musical“ machte ihm die Kinokomödie „The Kids Are All Right“ den Sieg streitig. Der Film über ein lesbisches Paar, dessen Kinder ihren biologischen Vater kennenlernen wollen, brachte Annette Bening die Trophäe als beste Komödien-Darstellerin ein. Auch der deutsche Regisseur Robert Schwentke ging ohne Globe nach Hause. Seine amerikanische Produktion „R.E.D - Härter, älter, besser“ war in derselben Sparte wie „The Tourist“ nominiert gewesen.

          Filmkomponist Hans Zimmer konnte keine weitere Globe-Trophäe holen. Der gebürtige Frankfurter war für die Vertonung des Films „Inception“ von Regisseur Christopher Nolan nominiert gewesen. Die Trophäe ging an Trent Reznor, der die Musik für den Film „The Social Network“ komponierte. Seine bisher einzige Globe-Trophäe gewann Zimmer 1995 mit der Musik für den Trickfilm „Der König der Löwen“.

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          „The King's Speech“ war großer Favorit

          Bei seinem Siegeszug setzte sich „The Social Network“ gegen den Psychothriller „Black Swan“, das Boxdrama „The Fighter“, den Science-Fiction-Streifen „Inception“ und das Historiendrama „The King's Speech“ durch.

          Mit sieben Nominierungen war „The King's Speech“ als großer Favorit in den Trophäenwettbewerb gezogen. Der britische Schauspieler Colin Firth holte als stotternder König George VI. am Ende die einzige „King“-Trophäe.

          Als beste Hauptdarstellerin setzte sich Natalie Portman als Balletttänzerin in „Black Swan“ gegen die Mitstreiterinnen Halle Berry („Frankie and Alice“), Nicole Kidman („Rabbit Hole“), Jennifer Lawrence („Winter's Bone“) und Michelle Williams („Blue Valentine“) durch. Als beste Darsteller in Nebenrollen wurden Melissa Leo und Christian Bale als Mutter und Sohn in David O. Russells Boxerdrama „The Fighter“ geehrt. Statt Johnny Depp kam Paul Giamatti für seine Rolle in „Barney's Version“ als Komödien-Star zu Ehren.

          Die nach den Oscars wichtigsten amerikanischen Filmtrophäen wurden in 25 Film-und Fernsehkategorien von Hollywoods Auslandspresse verliehen.

          Eine Auswahl aus der Liste der Sieger in den verschiedenen Kategorien:

          Spielfilm (Drama) : „The Social Network“

          Musikfilm oder Komödie : „The Kids Are All Right“

          Schauspieler/Spielfilm : Colin Firth, „The King“s Speech“

          Schauspielerin/Spielfilm : Natalie Portman, „Black Swan“

          Regisseur : David Fincher, „The Social Network“

          Schauspieler/Musikfilm oder Komödie : Paul Giamatti, „Barney“s Version“

          Schauspielerin/Musikfilm oder Komödie : Annette Bening, „The Kids Are All Right“

          Schauspieler Nebenrolle : Christian Bale, „The Fighter“

          Schauspielerin Nebenrolle : Melissa Leo, „The Fighter“

          Ausländischer Film : „In a Better World“

          Animationsfilm : „Toy Story 3“

          Drehbuch : Aaron Sorkin, „The Social Network“

          Filmmusik : Trent Reznor, Atticus Ross, „The Social Network“

          Originalsong : „You Haven“t Seen the Last of Me“ (Diane Warren), „Burlesque“

          (dapd)

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