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Final Cut von „Apocalypse Now“ : Film wurde Krieg

Martin Sheen als Captain Willard in „Apocalypse Now“ Bild: Studiocanal

Vierzig Jahre nach der Premiere hat sich Francis Ford Coppola seinen Vietnam-Film „Apocalypse Now“ noch einmal vorgenommen und einen Final Cut erstellt. Hat es sich gelohnt?

          5 Min.

          „Und ich hörte – ihn – sie – diese Stimme – andere Stimmen – sie alle waren so wenig mehr als Stimmen und die Erinnerung an die Zeit selbst umgibt mich, unfassbar, wie ein ersterbendes, ungeheures Geschnatter, dumm, grausam, schmutzig, wild, oder einfach gemein, ohne jeden Sinn“ – so steht es in Joseph Conrads „Herz der Finsternis“, und es schadet nichts, zurück zu Conrads Text zu gehen, wenn man von Francis Ford Coppola und dessen Film „Apocalypse Now – Final Cut“ spricht, weil der ja eine freie Adaption des Romans ist.

          Peter Körte

          Redakteur im Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung in Berlin.

          Diese Stimmen, das könnten die Stimmen im Kopf von Captain Willard sein, dem Mann, der den Auftrag bekommt, ins Herz der Finsternis zu reisen, um Colonel Kurtz zu liquidieren, der an der Grenze zwischen Vietnam und Kambodscha einen barbarischen kleinen Kult um sich geschaffen hat.

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