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Kinocharts : Jack Sparrow erobert Platz eins

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Hübsch anzusehen, aber nutzlos: Jack Sparrows heißgeliebtes Schiff, die „Black Pearl“, in der Flasche Bild: dpa

Nimm, was du kriegen kannst, und gib nichts zurück: Die Piraten von „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ nehmen Kurs auf Platz eins und überholen dabei den Vorwochensieger „Alien: Covenant“.

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          „Pirates of the Caribbean 5: Salazars Rache“ segelt nach nur einer Woche auf den ersten Platz der deutschen Kinocharts. Etwa 570.000 Besucher wollten nach vorläufigen Trendzahlen sehen, wie sich Johnny Depp in der Rolle des eigenwilligen Piratenkapitäns Jack Sparrow gegen gruselige Geister-Matrosen behauptet, teilte Media Control am Montag mit. Sie werden vom finsteren Captain Salazar (Javier Bardem) angeführt, einem zum Untoten mutierten Bösewicht, der gnadenlos Jagd auf den unverzagten Sparrow macht.

          Auf Platz zwei rutschte „Alien: Covenant“ von Regisseur Ridley Scott. In der zweiten Einspielwoche kamen etwa 85.000 Wochenendbesucher in die Kinos, um den sechsten Teil der Alien-Filme zu sehen - insgesamt interessierten sich bislang etwa 375.000 für das Werk.

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          Eine Position dahinter, nach einem Vorwochenplatz 2, ist nun das Weltraumabenteuer „Guardians of the Galaxy 2“ mit etwa 84.000 Zuschauern in der fünften Einspielwoche. „King Arthur: Legend of the Sword“, der Fantasy-Film von Guy Ritchie, fällt von Rang drei auf Rang vier mit 44.500 Besuchern – insgesamt waren es nach der dritten Woche etwa 390.000.

          Neueinsteiger auf Platz fünf ist der Mädchenfilm „Hanni & Nanni – Mehr als beste Freunde“ mit ungefähr 43.000 Zuschauern.

          Piraten und Rettungsschwimmer gehen baden

          Gleich zwei potenzielle Filmhits des Sommers haben an den amerikanischen Kinokassen enttäuscht: Der fünfte Teil der „Fluch der Karibik“-Reihe konnte sich zwar an die Spitze der Kinocharts setzen. Er blieb aber mit geschätzt 62 Millionen Dollar (55 Millionen Euro) Einnahmen zum Start deutlich hinter den letzten drei Teilen der Serie zurück. Der als vorerst letzter Teil der Reihe angekündigte Film hat laut Branchenseite Box Office Mojo mehr als 230 Millionen Dollar gekostet.

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          Auf Platz zwei liegt „Guardians of the Galaxy 2“ mit rund 20 Millionen Dollar Einspiel in der vierten Woche.

          Eine noch schlimmere Bauchlandung als die Piraten aus „Pirates oft he Caribbean 5“ erlebten die Rettungsschwimmer von „Baywatch“. Die Actionkomödie mit Dwayne „The Rock“ Johnson und Zac Efron konnte nur den dritten Rang erobern. Der Film kam laut Box Office Mojo auf etwa 18 Millionen Dollar zum Start und dürfte es sehr schwer haben, die geschätzt 70 Millionen Dollar Produktionskosten einzuspielen. Er startet am 1. Juni in den deutschen Kinos.

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          Auf Rang vier folgt Vorwochensieger „Alien – Covenant“, der mit etwa 10,5 Millionen Dollar Einspielergebnis um mehr als 70 Prozent nachgab.
          Auf Platz fünf liegt die Jugendbuchverfilmung „Du neben mir“ mit rund 6,2 Millionen Dollar. Kommendes Wochenende startet mit der Comic-Verfilmung „Wonder Woman“ in rund 4.000 Kinos die nächste Blockbusterhoffnung der amerikanischen Filmbranche.

          Auf den unteren Plätzen gab es gute Nachrichten für den Disneykonzern. Etwa 1,6 Millionen Dollar in der elften Woche bedeuten für „Die Schöne und das Biest“, dass die Real-Verfilmung nun mehr als 500 Millionen Dollar eingespielt hat. Das ist in der Filmgeschichte zuvor erst sieben anderen Streifen gelungen.

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