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Filmpreis : Studenten-Oscar für deutschen Nachwuchsfilmer

  • Aktualisiert am

Erfolgreich in Hollywood: Toke Constantin Hebbeln Bild: dpa

Nach dem „richtigen“ Oscar für Florian Henckel von Donnersmarck hat nun ebenfalls ein Deutscher den Studenten-Oscar in der Auslandssparte gewonnen. Toke Constantin Hebbeln gewann mit seinem Film „Nimmermeer“.

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          Der deutsche Nachwuchsregisseur Toke Constantin Hebbeln hat für seinen Film „Nimmermeer“ den Studenten-Oscar gewonnen. Der 28 Jahre alte Student der Filmakademie Baden-Württemberg konnte sich in der Kategorie Bester ausländischer Film durchsetzen. Das teilte die Oscar-Akademie in Beverly Hills am Donnerstag mit. Insgesamt waren vier deutsche Bewerber in die Endrunde gekommen. Der Preis, die begehrteste Auszeichnung für Nachwuchsfilmer, wird am 9. Juni in Los Angeles vergeben.

          Hebbeln erzählt in „Nimmermeer“ eine märchenhafte Geschichte um das Erwachsenwerden und die Macht der Träume. Der aus dem schleswig- holsteinischen Itzehoe stammende Regisseur hat für die 60-Minuten- Produktion bereits mehrere Auszeichnungen erhalten, darunter den Förderpreis für Nachwuchstalente sowie den Förderpreis Deutscher Film. Das Team kam mit einem minimalen Budget von 55 000 Euro aus. Für die Produktion zeichnete das Unternehmen Frisbeefilm und die Filmakademie Baden-Württemberg verantwortlich.

          Ermutigung für Deutschen Film

          Der Studenten-Oscar wird in vier Kategorien an amerikanische Nachwuchsfilmer sowie in der Auslandskategorie vergeben. Die Preisträger nehmen gemeinsam an einem einwöchigen Programm in Hollywood teil, das mit der Preisverleihung endet. Im Jahr 2000 gehörte der deutsche Regisseur Florian Gallenberger mit seinem Kurzfilm „Quiero Ser“ zu den Preisträgern.

          Die Auszeichnung für Hebbeln gilt nach dem Oscar-Gewinn von Florian Henckel von Donnersmarck für seinen Film „Das Leben der Anderen“ als eine weitere Ermutigung für den Deutschen Film. Weitere Kandidaten der Endrunde waren Michael Dreher und Michaela Kezele von der Filmhochschule München und Marc Brummund von der Hamburg Media School.

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