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Filmfestspiele : 16 Weltpremieren auf der Berlinale

  • Aktualisiert am

Das Wettbewerbsprogramm der Berlinale ist komplett. 21 Filme, darunter 16 Weltpremieren, konkurrieren Mitte Februar um die Goldenen und Silbernen Bären, die die Jury unter Vorsitz von Roland Emmerich vergibt.

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          Auf der diesjährigen Berlinale (10. bis 20. Februar) konkurrieren 21 Filme um die begehrten Goldenen und Silbernen Bären, darunter 16 Weltpremieren. Fünf weitere Filme laufen außer Konkurrenz im Wettbewerbsprogramm, teilte das Filmfestival am Donnerstag mit.

          Zu den Hauptdarstellern der Internationalen Filmfestspiele in Berlin gehören diesmal Stars wie Gérard Depardieu, Catherine Deneuve, Will Smith, Glenn Close, Isabella Rossellini, Debra Winger und Julia Jentsch. Jury-Präsident ist der Regisseur Roland Emmerich.

          Drei deutsche Wettbewerbsbeiträge

          Zu den deutschen Beiträgen zählt der mit Spannung erwartete Film „Sophie Scholl - Die letzten Tage“ von Marc Rothemund über die letzten Tage im Leben der 1943 hingerichteten Widerstandskämpferin im Dritten Reich und Mitbegründerin der „Weißen Rose“.

          „Gespenster“, ein Film des Regisseurs Christian Petzold („Die innere Sicherheit“), erzählt die Geschichte der Französin Françoise, deren Tochter als Kleinkind in Berlin entführt wurde. Jahre später trifft sie auf eine Streunerin, in der sie die eigene Tochter wiederzuerkennen glaubt. Hannes Stöhrs episodische Komödie „One Day in Europe“ ist der dritte deutsche Wettbewerbsbeitrag.

          Die letzten 48 Stunden im Leben zweier palästinensischer Selbstmordattentäter schildert die niederländisch-deutsch-französische Koproduktion „Paradise Now“ von Hany Abu-Assad. Die amerikanische Produktion „Sometimes in April“ von Raoul Peck konfrontiert mit dem Trauma des grausamen Bürgerkriegs in Ruanda.

          Von „Man to Man“ bis Alfred Kinsey

          Zur Eröffnung wird „Man to Man“ des französischen Regisseurs Régis Wargnier gezeigt. Den Abschluß bildet außer Konkurrenz die amerikanisch-deutsche Koproduktion „Kinsey“ von Bill Condon über den Sexualforscher Alfred C. Kinsey.

          Außer Konkurrenz laufen auch die Weltpremiere des Episodenfilms „Tickets“ (Italien / Großbritannien) von Ken Loach, Ermanno Olmi und Abbas Kiarostami sowie die romantische Komödie „Hitch“ (Vereinigte Staaten) von Andy Tennant mit Hollywood-Star Will Smith. Glenn Close und Isabella Rossellini sind in „Heights“ (Vereinigte Staaten / Großbritannien) zu sehen, einem Spielfilmdebüt von Chris Terrio, der ebenfalls außer Konkurrenz läuft. Der russische Regisseur Aleksandr Sokurov präsentiert mit „Solnze / The Sun“ (Rußland / Italien / Frankreich) den dritten Teil einer Trilogie über die Psychologie der Macht. Im Zentrum steht der japanische Kaiser Hirohito.

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