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Filmfestival Cannes : Siebzehn Wettbewerbsfilme benannt

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Sie treffen wie Wahl: Ethan und Joel Coen leiten in diesem Jahr die Jury Bild: dpa

Siebzehn Filmemacher dürfen sich bisher beim kommenden Filmfestival in Cannes Hoffnungen auf die Goldene Palme machen, unter ihnen Jacques Audiard und Gus van Sant. Ein deutscher Film ist nicht dabei.

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          Beim Filmfestival von Cannes werden dieses Jahr mindestens 17 Filme um die begehrte Goldene Palme konkurrieren. Unter den Kandidaten sind unter anderem vier Filme aus Frankreich und drei aus Italien, wie die Veranstalter des weltgrößten
          Filmfestivals am Donnerstag in Paris mitteilten. Deutsche Regisseure schafften es nicht in den Hauptwettbewerb. Es dürften aber noch weitere Filme nachnominiert werden.

          Hoffnung auf eine Auszeichnung können sich unter anderem der französische Regisseur Jacques Audiard mit seinem Film „Dheepan“, der amerikanische Filmemacher Gus Van Sant mit „The Sea of Trees“, der Kanadier Denis Villeneuve mit „Sicario“ und der Italiener Nanni Moretti mit „Mia Madre“ machen.

          Das Filmfestival an der französischen Mittelmeerküste findet dieses Jahr vom 13. bis 24. Mai statt. Die Jury des Hauptwettbewerbs wird von den Coen-Brüdern geleitet, die mit Filmen wie „The Big Lebowski“ oder „No Country for Old Men“ Filmgeschichte schrieben. Im vergangenen Jahr war das Familiendrama „Winterschlaf“ des türkischen Regisseurs Nuri Bilge Ceylan in Cannes mit der begehrten Goldenen Palme ausgezeichnet worden.

          Die Filme im Wettbewerb

          „Dheepan“, Jacques Audiard (Frankreich)

          „La loi du marché“, Stéphane Brizé (Frankreich)

          „Marguerite et Julien“, Valérie Donzelli (Frankreich)

          „Il racconto dei racconti (The Tale of Tales)“, Matteo Garrone (Italien)

          „Carol“, Todd Haynes (USA)

          „Nie yinniang (The Assassin)“, Hou Hsiao-hsien (Taiwan)

          „Shan he gu ren (Mountains May Depart)“, Jia Zhangke (China)

          „Umimachi diary (Our Little Sister)“, Kore-Eda Hirokazu (Japan)

          „Macbeth“, Justin Kurzel (Australien)

          „The Lobster“, Yorgos Lanthimos (Griechenland)

          „Mon Roi“, Maïwenn (Frankreich)

          „Mia Madre“, Nanni Moretti (Italien)

          „Saul Fia (Son of Saul)“, László Nemes (Ungarn)

          „Youth“, Paulo Sorrentino (Italien)

          „Louder Than Bombs“, Joachim Trier (Norwegen)

          „The Sea of Trees“, Gus Van Sant (USA)

          „Sicario“, Denis Villeneuve (Kanada)

          Eröffnungsfilm: „La tête haute“, Emmanuelle Bercot (Frankreich);
          außer Konkurrenz

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