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Film : „Schläfer“ gewinnt Max Ophüls Preis

  • Aktualisiert am

Benjamin Heisenbergs Film gewinnt unter anderem den Hauptpreis Bild: dpa/dpaweb

Die deutsch-österreichische Produktion „Schläfer“ von Nachwuchsregisseur Benjamin Heisenberg ist der große Gewinner des 27. Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken. Als beste Nachwuchsdarstellerin wurde Anna Fischer geehrt.

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          Die deutsch-österreichische Produktion „Schläfer“ von Nachwuchsregisseur Benjamin Heisenberg ist der große Gewinner des 27. Filmfestivals Max Ophüls Preis in Saarbrücken.

          Das Drama über zwei junge Wissenschaftler, von denen der eine den anderen im Auftrag des Verfassungsschutzes bespitzelt, erhielt am Sonntag in Saarbrücken nicht nur den mit insgesamt 36.000 Euro dotierten Hauptpreis, sondern auch den mit 3000 Euro dotierten Filmmusik- und mit den 13.000 Euro verbundenen Drehbuchpreis.

          Anna Fischer beste Nachwuchsdarstellerin

          Den bei dem Festival außerdem vergebenen Preis des saarländischen Ministerpräsidenten im Wert von 11.000 Euro verliehen die Juroren des Festivals an den Streifen „Prinzessin“ von Jungregisseurin Birgit Grosskopf. Der Film erzählt die Geschichte einer Mädchengang in einer tristen Vorstadtsiedlung.

          Ludwig Trepte überzeugte mit seiner Rolle in „Keller”
          Ludwig Trepte überzeugte mit seiner Rolle in „Keller” : Bild: dpa/dpaweb

          Als beste Nachwuchsdarstellerin wurde Anna Fischer für ihre Leistung in dem Film „Liebeskind“ geehrt. Zum besten Nachwuchsschauspieler kürten die Juroren Ludwig Trepte für seine Rolle in der deutsch-österreichisch-italienischen Produktion „Keller“. Gleich zwei Auszeichnungen - den Kurzfilm- und den Interfilmpreis - gingen an „37 Ohne Zwiebeln“ von Regisseur André Erkau.

          Weitere Ehrungen erhielten beim Festival die Filme „Mañana al mar“ von Ines Thomsen (Dokumentarfilmpreis), „Vater und Feind“ von Susanne Jäger (Förderpreis der DEFA-Stiftung), „Mondscheinkinder“ von Manuela Stacke (Publikumspreis) und „Between the Lines“ von Thomas Wartmann (Preis der Schülerjury).

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