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Fernsehwoche, 2. bis 8. April : Liebling Altona

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Noch eine Rolle für Dieter Pfaff: „Der Dicke” Bild: ARD/ARD/Holger Roschlaub/T&T

Dieter Pfaff auf den Spuren Manfred Krugs: In „Der Dicke“ spielt er einen herzensguten Anwalt. Außerdem in der Fernsehwoche: die Premiere der spannenden Serie „Lost“ und das Sektendrama „Delphinsommer“.

          Dieter Pfaff auf den Spuren Manfred Krug: In „Der Dicke“ spielt er einen herzensguten Anwalt. Außerdem in der Fernsehwoche: die Premiere der spannenden Serie „Lost“ und das Sektendrama „Delphinsommer“.

          Samstag, 2. April

          Sat.1, Computertrick, 20.15 Uhr: Shrek

          Zwei ohne Furcht und Tadel: Shrek und sein treuer Freund

          Der mürrische Oger, vulgo Menschenfresser Shrek, wird von einer Horde Märchengestalten aufgestört. Die possierlichen, aber wenig wehrhaften Figuren sind aus ihrem Reich vertrieben worden und suchen nun Schutz bei dem einzigen, der bis dahin in ihrer Mitte keinen Platz hatte, weil er groß und böse war.

          „Shrek“ bemüht sich, im Bereich der Computeranimation neue Maßstäbe zu setzen. Die Bilder wurden nicht mehr gezeichnet, sondern im Rohbau gefilmt und dann digital weiterbearbeitet, was sie ungewohnt prall und plastisch aussehen läßt. Man muß nicht auf das Lob der Häßlichkeit am Schluß des Films aus dem Jahr 2001 warten, um den Eindruck zu bekommen, daß „Shrek“ nicht weniger dick aufträgt als die Vorbilder, die er parodiert. Im Getümmel entdeckt man immer wieder grandiose Einfälle.

          Sonntag, 3. April

          Arte, Dokumentarspiel, 22.25 Uhr: Die wundersamen Reisen des Hans Christian Andersen

          Sein 200. Geburtstag war zwar schon gestern, aber auch heute ist Hans Christian Andersen sicher noch interessant genug, um sich nicht nur seine Märchen, sondern auch seine Biographie einmal näher anzuschauen. Die Koproduktion von Arte, NDR und Danmarks Radio TV verknüpft Dokumentarmaterial mit Spielszenen, in denen Lars Mikkelsen den Dichter als einsame, verlorene Seele verkörpert.

          Montag, 4. April

          Pro Sieben, Serie, 20.15 Uhr: Lost

          „Lost“ handelt von den 48 Überlebenden eines Flugzeugabsturzes, die auf einer einsamen Insel irgendwo im Pazifik gelandet sind. Die Mehrzahl von ihnen wurde wohl nur an den Drehort in Hawaii gebracht, damit ihre Figuren in der Serie relativ zügig ums Leben kommen. Gekonnt deklinieren Jeffrey J. Abrams und Damon Lindelof den Grusel der Katastrophe durch: Vom „Herr der Fliegen“ über „Jurassic Park“, „Alien“ und „Zehn kleine Negerlein“ sind hier alle Elemente des Topos „Allein unter Monstern“ dabei. Die Serie ist keine hehre Erbauung. Hier werden keine beunruhigenden psychologischen Untiefen ausgelotet und keine sozialen Obsessionen seziert. Man schaut einer Zufallsgemeinschaft beim Versuch zu, ein Trauma, eine unbekannte Insel und sich gegenseitig zu überleben. Mit dem RTL-Abklatsch „Verschollen“ hat der spannenden Genre-Mix zwischen Krimi, Katastrophenfilm, Science-fiction und Psychothriller nichts gemein; er ist mysteriös genug, um die Vorstellungskraft der Zuschauer herauszufordern, und dabei doch so vage, daß die rationale Erklärung stets greifbar nah scheint.

          Dienstag, 5. April

          ARD, Anwaltsserie, 20.15 Uhr: Der Dicke

          Populäre Schauspieler korpulenteren Umfangs scheinen sich mit einer einzigen Serien-Hauptrolle allzu eingeengt zu fühlen. Mit diesem Pilotfilm zieht Dieter Pfaff, bislang schon „Sperling“ und „Bloch“, mit dem Kollegen Ottfried Fischer gleich, der schon der „Bulle von Tölz“, „Pfarrer Braun“ und der „Bestseller“ ist. In dieser neuen Rolle wandelt Pfaff auf den Spuren des vergleichsweise untergewichtigen Manfred Krug: So wie dessen „Liebling Kreuzberg“ einst den Schlechterverdienenden im Berliner Kiez beistand, kümmert sich Pfaffs Anwalt Ehrenberg um die kleinen Leute in Hamburg-Altona.

          Mittwoch, 6. April

          ARD, Drama, 20.15 Uhr: Delphinsommer

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