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Fernsehwoche, 17. bis 23. September : Alles auf Arte

  • Aktualisiert am

Auf Arte: „Alles auf Zucker” mit Henry Hübchen Bild: AP

Eben noch höchst erfolgreich auf der Kinoleinwand und schon jetzt im Fernsehen: Arte zeigt Dani Levys Erfolgskomödie „Alles auf Zucker“. Außerdem in der Fernsehwoche: Stefan Raab läßt wählen.

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          Eben noch höchst erfolgreich auf der Kinoleinwand und schon jetzt im Fernsehen: Arte zeigt Dani Levys Erfolgskomödie „Alles auf Zucker“. Außerdem in der Fernsehwoche: Stefan Raab läßt wählen.

          Samstag, 17. September

          Pro Sieben, Comedy, 20.15 Uhr: Die TV Total Bundestagswahl

          Zwei ungewöhnliche Paare: „Sprich mit Ihr”
          Zwei ungewöhnliche Paare: „Sprich mit Ihr” : Bild: TOBIS STUDIOCANAL

          In letzter Minute noch Eindruck bei jungen Erstwählern schinden? Diese Chance versuchen namhafte Politiker aller Parteien zu nutzen, die am Abend vor der Entscheidung bei niemand anderem im Studio auftauchen als bei Stefan Raab. Franz Müntefering (SPD), Christian Wulff (CDU), Guido Westerwelle (FDP) und Jürgen Trittin (Grüne) haben bereits zugesagt. Sie sollen Fragen der Zuschauer beantworten und werden sich außerdem einer Abstimmung stellen: Am Ende der Sendung wird das Ergebnis eines Telefonvotings klären, wer des Wahlsiegs würdig ist.

          Sonntag, 18. September

          SWR, Drama, 22.45 Uhr: Sprich mit ihr

          Ein Melodram über die Essenz des Melodrams, die unerfüllbare Liebe. Der Krankenpfleger Benigno liebt das Mädchen Alicia, aber Alicia kann ihn weder sehen noch hören, denn sie liegt seit Jahren im Koma. Seit Pedro Almodóvar aufgehört hat, nur von den Gesetzen der Begierde zu erzählen, ist er zu einem Chronisten der wahren Empfindung geworden. „Sprich mit ihr“ ist ein Wunder des indirekten Erzählens, des Redens in Symbolen, Leitmotiven, visuellen Alliterationen.

          Montag, 19. September

          Arte, Dokumentarfilm, 23.40 Uhr: Ässhäk - Die Seele der Wüste

          Vier Jahre lang hat Ulrike Koch die Tuareg im Norden des Niger besucht. Reste des Matriarchats haben die Islamisierung dieses heute etwa eine Million Menschen umfassenden, über den nordwestafrikanischen Raum verstreuten Volkes überstanden. Ohne männliche Hilfe errichten die Frauen die Hütte, die ihnen gehört, während die Männer mit den Kamelkarawanen durch die Wüste ziehen. Die Regisseurin bannt den Schatten einer Kultur fünf Minuten vor deren Erlöschen.

          Auf diese Weise ist ein buntes Puzzle entstanden, das sich freilich weder zum Märchen rundet noch die harte Realität widerspiegelt, weder die vergangene, wo ein ausgeprägtes Klassendenken den Stolz der Tuareg nährte, noch die gegenwärtige, wo Touristen zum Auftraggeber der Kamelführer avanciert sind. Und doch oder gerade deshalb hat der Schweizer Kameramann Pio Corradi großartige Bilder aus der Halbwüste nach Hause mitgebracht: von Sandstürmen zum Beispiel, denen Mensch und Tier trotzen, oder Regenfluten, die trockene Wadis in reißende Ströme verwandeln. „Ässhäk“ beschert zwei knappe Stunden schlichtes Staunen und Sich-Erfreuen am anderen.

          Dienstag, 20. September

          BR, Musikdokumentation, 23.35 Uhr: Soullegenden

          Die renommierten Dokumentarfilmer D.A. Pennebaker und Chris Hegedus haben sich auf eine Reise begeben zu den Überlebenden des Motown-Soul, der in den sechziger Jahren die Welt eroberte - von Jerry Butler über Isaac Hayes und Rufus Thomas bis zu Wilson Pickett.

          Mittwoch, 21. September

          ARD, Psychodrama, 20.15 Uhr: Ein toter Bruder

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