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Fernsehwoche, 13. bis 19. November : Nicole Kidman im Geisterhaus

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Nicole Kidman in „The Others” Bild: Senator-Film

Ein Hollywoodstar lernt das Fürchten, Pro Sieben reist zu den Sternen, das ZDF erklärt uns Albert Speer. Außerdem in der Fernsehwoche: István Szabós Drama über die Nazi-Verstrickung des Stardirigenten Furtwängler.

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          Ein Hollywoodstar lernt das Fürchten, Pro Sieben reist zu den Sternen, das ZDF erklärt uns Albert Speer. Außerdem in der Fernsehwoche: István Szabós Drama über die Nazi-Verstrickung des Stardirigenten Furtwängler. Der Überblick von FAZ.NET.

          Samstag, 13. November

          3sat, Dokumentation, 21.15 Uhr: Wie Phoenix aus der Asche

          Der Regisseur und sein Star: Amenábar, Kidman

          Am Freitag abend ist in Venedig Verdis „La Traviata“ aufgeführt worden. Das Besondere daran: Schauplatz war das berühmte Opernhaus „La Fenice“, das 1996 bei einem verheerenden Feuer zerstört und in jahrelanger Arbeit wiederaufgebaut worden war. Die Dokumentation erzählt die Geschichte des Hauses bis zur Eröffnung des Konzertsaals am Freitag abend. Eine weitere „Traviata“-Aufführung in „La Fenice“ überträgt Arte am 18. November um 19 Uhr.

          Sonntag, 14. November

          Sat.1, Horrordrama, 20.15 Uhr: The Others

          Alejandro Amenábars dritter Spielfilm aus dem Jahr 2001 mit Nicole Kidman sieht nicht im mindesten wie ein dritter Film aus, eher wie ein zehnter oder zwölfter. Er besitzt eine altmeisterliche Vollkommenheit, die man gespenstisch nennen müßte, wenn dies nicht eben sein Thema wäre: Gespenster. Ein altes Herrenhaus. Drei Dienstboten. Eine Mutter mit zwei Kindern. Das ist nicht der Stoff, aus dem die scary movies der neunziger oder die Splatterfilme der achtziger Jahre gemacht sind. Über dieses in Effekthascherei erstickte Maskenbildnerkino hinaus greift Amenábar, ganz ähnlich wie vor zwanzig Jahren Stanley Kubrick mit „Shining“, auf den subtileren Horror der klassischen Studiofilme zurück.

          ARD, Drama, 23.30 Uhr: Open Hearts

          Cecilie und Joachim wollen heiraten. Aber vorher möchte Joachim noch auf eine Bergtour mit Freunden gehen. Cecilie bringt ihn zum Bahnhof. Beim Aussteigen aus ihrem Auto achtet Joachim nicht auf den fließenden Verkehr. Man hört Bremsgeräusche, einen dumpfen Schlag, und im nächsten Augenblick liegt Joachim in einer Blutlache auf der Straße. Im Krankenhaus erfährt Cecilie, daß ihr Verlobter vom Hals abwärts gelähmt bleiben wird.

          Die dänische Regisseurin Susanne Bier ist eine Dogma-Musterschülerin mit eigenem Kopf. Die Schienen werden wieder eingepackt, die Scheinwerfer bleiben im Depot, und auf einmal ist man ein ganzes Stück näher an der Geschichte, am Spiel der Darsteller, an den Gefühlen der Figuren. Es geht nicht um Schuld in diesem Film aus dem Jahr 2002, es geht um Verstrickung: in das Schicksal der anderen, deren Weg wir unwillentlich kreuzen; und in das Muster von Reiz und Reaktion, Rede und Gegenrede, das die Handlungsfäden des Kinos wie der Wirklichkeit dort draußen spinnt.

          RBB, Satire, 22.30 Uhr (außerdem um 23.30 Uhr im ZDF): Befreite Zone

          Norbert Baumgarten entwirft in seiner Komödie aus dem Jahr 2002 ein ganz eigenes Bild vom Aufschwung Ost - in dem Treiben im brandenburgischen Kaff Sässlen sind Florian Lukas, Johanna Klante und Axel Prahl zu sehen.

          Montag, 15. November

          ZDF, Drama, 20.15 Uhr: Die Kirschenkönigin (1)

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