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Das Kino und die RAF : Der Rainer-Werner-Fassbinder-Komplex

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Von „Deutschland im Herbst“ 1978 bis zum „Baader-Meinhof-Komplex“ 2008: Fünf junge deutsche Regisseure - Tom Tykwer, Nicolette Krebitz, Dominik Graf, Romuald Karmakar und Hans Steinbichler - über die Versuche ihrer Vorgänger, die RAF und den deutschen Terror zu verfilmen.

          „Deutschland im Herbst“ hieß ein Gemeinschaftsprojekt des Neuen Deutschen Films, in dem sich seine bekanntesten Regisseure auf dem Höhepunkt des Terrorismus mit den Ereignissen des Herbstes 1977 auseinandersetzten, unter ihnen Fassbinder, Schlöndorff, Kluge und Reitz.

          Daran angelehnt haben einige der bekanntesten deutschen Regisseure der Gegenwart beschlossen, in „Deutschland 09“ den Zustand des Landes heute aufs Korn zu nehmen. Ihr Episodenfilm wird nächstes Jahr fertig. Wir haben fünf von ihnen gebeten, sich mit den Arbeiten ihrer Vorgänger auseinanderzusetzen - auch um anlässlich des Starts von „Der Baader-Meinhof-Komplex“ (siehe: Befreiung von der Erziehungsdiktatur: Bernd Eichingers „Der Baader-Meinhof-Komplex“) nächste Woche seine filmischen Vorläufer in Erinnerung zu bringen.

          An „Deutschland im Herbst“ (1978) beteiligten sich die Regisseure Alf Brustellin, Hans Peter Cloos, Rainer Werner Fassbinder, Alexander Kluge, Beate Mainka-Jellinghaus, Maximiliane Mainka, Edgar Reitz, Katja Rupé, Volker Schlöndorff, Peter Schubert und Bernhard Sinkel, am Drehbuch wirkten außerdem Heinrich Böll und Peter F. Steinbach mit.

          Zum Team von „Deutschland 09“ gehören Fatih Akin, Wolfgang Becker, Dominik Graf, Sylke Enders, Romuald Karmakar, Nicolette Krebitz, Isabelle Stever, Hans Steinbichler, Tom Tykwer und Hans Weingartner.

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