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Erste Berlinale-Beiträge benannt : Von „Kirschblüten“ bis „Katyn“

  • Aktualisiert am

Mit neuem Film auf der Berlinale: Doris Dörrie Bild: dpa

Die ersten Wettbewerbsbeiträge der Berlinale sind benannt. Ausgezeichnete Regisseure wie Paul Thomas Anderson, Andrzej Wajda und Errol Morris konkurrieren mit ihren neuen Filmen um den Goldenen Bären. Aus Deutschland ist Doris Dörrie mit „Kirschblüten ­ Hanami“ dabei.

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          Doris Dörrie wird mit ihrem neuen Film „Kirschblüten ­ Hanami“ Deutschland im offiziellen Wettbewerb der 58. Berlinale vertreten. Das Filmfestival wird vom 7. bis 17. Februar kommenden Jahres stattfinden. Dörrie („Männer“) erzählt die Geschichte des unheilbar an Krebs erkrankten Rudi (gespielt von Elmar Wepper) und seiner lebenslustigen und esoterischen Frau (Hannelore Elsner). Neben der deutschen Produktion gaben die Internationalen Filmfestspiele Berlin am Montag weitere sieben Titel für das Rennen um den Goldenen Bären bekannt. An den Start gehen Regiearbeiten aus den Vereinigten Staaten, China, Brasilien, Mexiko, Großbritannien und Polen. Fünf Weltpremieren sind dabei.

          Der Amerikaner Paul Thomas Anderson, mit „Magnolia“ der Berlinale-Gewinner im Jahr 2000, zeigt dieses Mal „There Will Be Blood“. Die Verfilmung von Upton Sinclairs Roman „Oil“ erzählt vom sagenhaften Aufstieg eines erfolglosen Silberminenbesitzers zum Ölmagnaten am Beginn des 20. Jahrhunderts. Die Hauptrolle spielt Daniel Day-Lewis („Gangs Of New York“).

          Errol Morris, Andrzej Wajda, John Malkovich

          Mit „S.O.P. Standard Operating Procedure“ erinnert der Dokumentarist und Oscar-Preisträger Errol Morris („The Fog Of War“) an die Skandale um Menschenrechtsverletzungen im Gefängniskomplex Abu Ghraib bei Bagdad und beleuchtet Hintergründe des sogenannten Antiterrorkrieges.

          Der polnische Oscar-Preisträger Andrzej Wajda, der bereits dreimal im Berlinale-Wettbewerb vertreten war, ist mit seinem jüngsten Werk „Katyn“ dabei. Der Film hat das lang tabuisierte Massaker an tausenden polnischen Kriegsgefangenen durch den sowjetischen Geheimdienst 1940 zum Thema. „Gardens of the Night“ des Briten Damian Harris beschreibt das Schicksal zweier Kinder, die entführt und neun Jahre lang festgehalten werden. Zu den Hauptdarstellern gehört John Malkovich.

          Der Chinese Wang Xiaoshuai („Beijing Bicycle“, Silberner Bär 2001) nimmt mit „Zou You“ („In Love We Trust“) über die Mutter eines an Krebs erkrankten Kindes am Wettbewerb teil. Der mexikanische Filmemacher Fernando Eimbcke zeigt „Lake Tahoe“, die Geschichte eines Sechzehnjährigen, der den plötzlichen Tod seines Vaters verarbeiten muss. José Padilha ist mit dem brasilianischen Thriller „Tropa de Elite“ („The Elite Squad“) vertreten. Der Film über Drogenmafia und korrupte Polizisten habe in seinem Heimatland alle Zuschauerrekorde gebrochen, heißt es in der Mitteilung der Berlinale.
          Bis Mitte Januar sollen alle Filme für den Berlinale-Wettbewerb feststehen.

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