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Kinocharts : Rivalenzähmen leicht gemacht

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Szene aus dem Film „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ Bild: dpa

Drachen, Kampfengel und Lego-Figuren: In den Kinocharts von Deutschland und Amerika tummeln sich sonderbare Geschöpfe.

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          Der Animationsfilm „Drachenzähmen leicht gemacht 3: Die geheime Welt“ hat sich gegen drei Neueinsteiger durchgesetzt und den ersten Platz der offiziellen deutschen Kinocharts behauptet. 321.528 Besucher sahen zwischen Donnerstag und Sonntag den dritten Teil der Drachen-Saga, wie Media Control am Montag mitteilte. Nach zwei Wochenenden hat der Film von Regisseur Dean DeBlois damit bereits die Millionenmarke geknackt.

          Dahinter kommen gleich drei Neulinge. Die von James Cameron („Avatar“) geschriebene und produzierte Manga-Verfilmung „Alita: Battle Angel“ mit Christoph Waltz schafft es mit 203.256 Besuchern auf den zweiten Platz. Dritter ist mit 184.549 Besuchern „Club der roten Bänder - Wie alles begann“. Der Film erzählt die Vorgeschichte zu der erfolgreichen TV-Serie über sechs schwerkranke Jugendliche.

          Als Vierter folgt der Horrorfilm „Happy Deathday 2U“ (95.830 Zuschauer). Vom dritten auf den fünften Platz fällt das Anti-Rassismus-Drama „Green Book - Eine besondere Freundschaft“ von Regisseur Peter Farrelly zurück (89.487 Besucher).

          Mit schwachen Umsätzen haben am Wochenende Action und Romantik die Kinocharts in Nordamerika beherrscht. Auf dem ersten Platz landete die Mangacomic-Adaption „Alita: Battle Angel“. Der Cyberpunk-Film sollte laut vorläufigen Zahlen der Branchenwebseite Box Office Mojo rund 28 Millionen Dollar (24,8 Millionen Euro) einnehmen - angesichts von rund 170 Millionen Dollar Produktionskosten (ohne Marketing) eine Enttäuschung. In den wichtigen Märkten Japan und China startet er erst in der kommenden Woche.

          Auf Rang zwei landete „The Lego Movie 2“. Er liegt nach einem etwas enttäuschenden Start in der vergangenen Woche mit 21,2 Millionen Dollar Einspiel in Nordamerika weiter unter den Erwartungen und kommt nun auf insgesamt knapp 63 Millionen Dollar Umsatz.

          Auf den Folgeplätzen zeigt sich die Action-Gegenprogrammierung der Kinos zum Valentinstag: Die Liebeskomödie „Isn’t it romantic“ mit Rebel Wilson („Pitch Perfect“) landet mit 14,2 Millionen Dollar auf Rang drei. Sie wird in Deutschland nicht in die Kinos kommen und stattdessen von Ende Februar an direkt beim Streamingdienst Netflix zu sehen sein.

          Platz vier belegt ebenfalls eine Romantikkomödie. „Was Männer wollen“ spielte rund 10,9 Millionen Dollar ein, etwa eine Million Dollar mehr als der Billighorror „Happy Deathday 2U“ auf Rang fünf. Auch hier waren die Erwartungen der Branche höher, doch Blumhouse Productions wird wohl dank des bewährten Konzepts von günstig hergestellter Massenware trotzdem einen Profit einfahren. Der Streifen hat nur etwa neun Millionen Dollar gekostet, und rund vierzig Prozent der Kinoumsätze landen bei der Produktionsfirma.

          Wegen eines Feiertags am Montag (Presidents’ Day zu Ehren des Geburtstages von George Washington am 22. Februar) haben die amerikanischen Kinobetreiber auf ergiebigere Zahlen gehofft, laut Box Office Mojo handelte es sich um das schlechteste Presidents’-Day-Wochenende seit 15 Jahren. Im vergangenen Jahr hatte zum selben Termin allein die Comicverfilmung „Black Panther“ sensationelle 202 Millionen Dollar zum Start eingenommen – beinahe doppelt so viel wie die 110 Millionen Dollar, die 2019 die gesamten Top Zwölf zusammen erzielt haben.

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