https://www.faz.net/-gqz-8w372

Kinocharts : „Die Schöne und das Biest“ brechen Rekorde

  • Aktualisiert am

Schau mir in die Augen, Schöne: Emma Watson in den Armen des Biests Bild: dpa

Noch nie hat ein für Kinder zugelassener Film so eingeschlagen wie Disneys „Die Schöne und das Biest“. Gegen diese Kombination aus Anmut und Kraft kam ein Monsteraffe einfach nicht an.

          Der Disney-Film „Die Schöne und das Biest“ hat einen glänzenden Kinostart hingelegt. Mehr als 862.000 Besucher sahen in deutschen Kinos die Neuverfilmung des Klassikers von 1991 mit Emma Watson als Belle und Dan Stevens als Monster, wie Media Control am Montag mitteilte. Dies sei der beste Kinostart des Jahres in Deutschland nach Wochenendbesuchern (ohne Previews).

          Das Action-Abenteuer „Kong: Skull Island“ rutscht nach vorläufigen Trendzahlen mit gut 198.000 Besuchern auf den zweiten Platz ab. In dem Spektakel von Regisseur Jordan Vogt-Roberts spielen Stars wie Tom Hiddleston, Samuel L. Jackson und Brie Larson. Unverändert auf der Drei steht „Bibi & Tina 4 - Tohuwabohu Total“ mit 161.000 Zuschauern zwischen Donnerstag und Sonntag.

          „Logan - The Wolverine“ mit Hugh Jackman lockt knapp 123.000 Kinogänger und fällt vom zweiten auf den vierten Platz zurück. Neu auf der Fünf steigt der Animationsfilm „Die Häschenschule - Jagd nach dem goldenen Ei“ mit knapp 80.000 Besuchern ein.

          In Nordamerika hat „Die Schöne und das Biest“ gleich mehrere Rekorde aufgestellt. Der Live-Fantasy-Liebesfilm schaffte am Wochenende einen der zehn besten Starts aller Zeiten. Außerdem gelang den Disney-Studios mit ihrem Neuling der größte Erfolg, den je ein für Kinder zugelassener Film in Nordamerika und weltweit erzielt hat.

          Nach vorläufigen Schätzungen des Box-Office-Mojo vom Montag spielte „Die Schöne und das Biest“ allein in Nordamerika auf Anhieb 170 Millionen Dollar (158 Millionen Euro) ein. Weltweit resultierte der Ticketverkauf in Einnahmen von 350 Millionen Dollar.

          Der Gewinner der Vorwoche, „Kong: Skull Island“, musste sich entsprechend mit Platz zwei zufrieden geben. Der Monsteraffe Kong brachte an seinem zweiten Wochenende in Nordamerika weitere 28,9 Millionen Dollar ein. Damit liegt er auf dem „heimischen“ Markt jetzt bei 110,1 Millionen und weltweit bei 259,2 Millionen Dollar Einnahmen. Das ist fast das Doppelte seiner Produktionskosten von 185 Millionen.

          Platz drei der Kinocharts ging an den Action-Film „Logan - The Wolverine“. Die Marvel-Comicverfilmung, in der Hugh Jackman als Superheld „Wolverine“ mit messerscharfen Krallen zu sehen ist, kam auf weitere 17,5 Millionen Dollar. In drei Wochen Laufzeit kam der dritte und letzte „Wolverine“-Thriller allein in Nordamerika bereits auf 184 Millionen und weltweit auf über 500 Millionen Dollar.

          Der Horror-Thriller „Get Out“ verdiente sich Platz vier der nordamerikanischen Kinocharts. Insgesamt ließ er bisher 136 Millionen Dollar in die Kassen fließen. In Deutschland ist der Gruselstreifen ab Mai zu sehen. Das Fantasy-Drama „Die Hütte - Ein Wochenende mit Gott“ auf Platz fünf legte noch einmal 6,1 Millionen zu und darf sich jetzt über Gesamteinnahmen von 42,6 Millionen Dollar in Nordamerika freuen.

          Weitere Themen

          Kein Weg führt nach Utopia

          Ágnes Heller über Freiheit : Kein Weg führt nach Utopia

          Freiheit ist das Signum der Moderne. Aber auf den faktischen Gebrauch dieser Möglichkeit der Wahl kommt es an für das soziale und politische Leben heute: Diese Rede schrieb die ungarische Philosophin Ágnes Heller kurz vor ihrem Tod.

          Topmeldungen

          Berlin im Juli 2017: Überschwemmung auf der Märkischen Allee nach einem Unwetter

          Schwierige Stadtplanung : Schwamm drunter!

          Starkregen und Hochwasser bringen Städte immer wieder an ihre Grenzen. Sie müssen sich anpassen – denn der Klimawandel dürfte das Problem noch verschärfen.
          Olaf Koch, 49, ist seit sieben Jahren Vorstandsvorsitzender des Handelskonzerns Metro.

          Metro-Chef Koch im Interview : Ist Ihr Job noch sicher?

          Metro-Chef Olaf Koch hat eine feindliche Übernahme durch den tschechischen Milliardär Křetínský abgewehrt, doch die Probleme bleiben. Wie geht es mit dem Handelskonzern und ihm selbst weiter?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.