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Deutscher Filmpreis : Zehn Nominierungen für „Gundermann“

  • Aktualisiert am

Gerhard Gundermann (Alexander Scheer) ist aus dem Kinderrad noch nicht ganz rausgewachsen. Bild: Pandora / Peter Hartwig

Eine Lola für den Liedermacher: Andreas Dresens DDR-Drama „Gundermann“ tritt in zehn Kategorien im Rennen um den Deutschen Filmpreis an.

          Mit zehn Nominierungen ist das Drama „Gundermann“ von Regisseur Andreas Dresen der Favorit für den Deutschen Filmpreis. Der Film über den DDR-Liedermacher Gerhard Gundermann ist unter anderem als bester Spielfilm, für die beste Regie und das beste Drehbuch nominiert. Das gab die Deutsche Filmakademie am Mittwoch in Berlin bekannt. Kulturstaatsministerin Monika Grütters (CDU) und der neue Präsident der Filmakademie, Ulrich Matthes, stellten die Nominierten vor.

          Das Drama „Styx“ von Regisseur und Autor Wolfgang Fischer über eine Seglerin, die auf dem Meer auf ein Flüchtlingsboot trifft, kommt auf sechs Nominierungen. Mit jeweils fünf Nominierungen gehen Fatih Akins Serienmörderporträt „Der Goldene Handschuh“ und Caroline Links Film „Der Junge muss an die frische Luft“ über die Kindheit des Entertainers Hape Kerkeling ins Rennen.

          Zwei Lola-Gewinner stehen zudem bereits fest: Die Autorin, Regisseurin und Schauspielerin Margarethe von Trotta wird am 3. Mai mit dem Ehrenpreis für herausragende Verdienste um den deutschen Film ausgezeichnet. Bereits zum sechsten Mal würdigt die Deutsche Filmakademie mit einem undotierten Preis den „besucherstärksten deutschen Film des Jahres". Diese Lola geht 2019 an die Regisseurin Caroline Link für „Der Junge muss an die frische Luft" mit bisher rund 3,4 Millionen Besuchern.

          Der Deutsche Filmpreis gilt als wichtigste nationale Auszeichnungen für die Filmbranche. Die rund 2000 Mitglieder der Filmakademie stimmen nun darüber ab, wer die Lolas am 3. Mai bekommt.

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