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Deutsche bei den Oscars : Die glorreichen Sieben

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Hape goes to Hollywood: Die Regisseurin Caroline Link und der Schauspieler Julius Weckauf beim Deutschen Filmpreis im Mai in Berlin Bild: EPA

Zwei Regisseurinnen und fünf Regisseure machen sich Hoffnung, für Deutschland ins Oscar-Rennen zu gehen. Eine von ihnen hat es schon einmal auf den Hollywood-Olymp geschafft.

          Sieben Filme gehen ins Rennen um den deutschen Oscar-Kandidaten. Darunter sind die Hape-Kerkeling-Biografie „Der Junge muss an die frische Luft“ von Regisseurin und Oscar-Preisträgerin Caroline Link sowie „Lara“ von Jan-Ole Gerster, wie German Films, die Auslandsvertretung des deutschen Films, am Mittwoch in München mitteilte.

          Bewerbungen wurden auch eingereicht für „Der Fall Collini“ von Marco Kreuzpaintner, „Deutschstunde“ von Christian Schwochow, „Heimat ist ein Raum aus Zeit“ von Thomas Heise, „Systemsprenger“ von Nora Fingscheidt sowie „Und der Zukunft zugewandt“ von Bernd Böhlich.

          Eine Jury wählt aus den sieben Bewerbern den deutschen Oscar-Kandidaten in der Kategorie bester nicht-englischsprachiger Film aus. Er soll am 21. August bekanntgegeben werden. Im Januar 2020 entscheidet die Oscar-Akademie, welche der ausländischen Bewerber-Filme aus aller Welt es unter die fünf offiziellen Oscar-Nominierungen in der Auslands-Kategorie schaffen. Die Oscar-Verleihung findet dann am 9. Februar 2020 in Los Angeles statt.

          Regisseurin Caroline Link hat den Oscar bereits einmal gewonnen: 2003 für ihren Film „Nirgendwo in Afrika“. Außer ihr schafften das für Deutschland nur Volker Schlöndorff mit „Die Blechtrommel“ (1980) und Florian Henckel von Donnersmarck mit „Das Leben der Anderen“ (2007).

          Beim letzten Mal hatte German Films erneut Henckel von Donnersmarck mit dem Film „Werk ohne Autor“ nach Hollywood geschickt. Er schaffte sogar eine offizielle Nominierung, ging bei der Verleihung allerdings leer aus.

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