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Studie der TU Berlin : Im Büro mehr Aerosol-Belastung als im Kino

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Hier könnte es wieder voller werden: Sesselreihen des Harmonie-Kinos in Frankfurt. Bild: Hannah Aders

Selbst bei einem Film mit Überlänge liegt einer Studie zufolge die Zahl der eingeatmeten Aerosole unter der in einem Büro. Dafür gibt es zwei Gründe. Jetzt fordern Kinos, die Zuschauerreihen enger besetzen zu dürfen.

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          Die Konzentration der für die Übertragung von Corona-Viren relevanten Aerosole ist in Kinosälen deutlich geringer als in einem Büroraum. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hermann-Rietschel-Instituts der Technischen Universität Berlin für den Hauptverband Deutscher Filmtheater HDF Kino. Wird im Kino nur geatmet, liegt die Zahl der eingeatmeten Aerosole selbst bei einem Film mit Überlänge noch deutlich unter der in einem Büro, in dem gesprochen werde. Das hängt laut Studie auch mit der Lüftungsart in den Kinos zusammen.

          Der Verband HDF Kino fordert deswegen, die Abstandsregelung von 1,50 Metern zu reduzieren, da die Sicherheit der Besucher gewährleistet sei. Nur wenn Kinos ihre Kapazitäten erhöhen können, werde es mehr neue Filme geben, mit denen die Kinos die Krise überleben könnten.

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