https://www.faz.net/-gqz-8zp0c

Film über Terrorangriff im Zug : Eastwood engagiert die echten „Thalys-Helden“ für Drama

  • Aktualisiert am

Engagiert für die Hauptrollen wahre Helden statt ausgebildete Schauspieler: Regisseur Clint Eastwood Bild: AFP

Hollywood will die vereitelte Terrorattacke bei der Zugfahrt von Amsterdam nach Paris verfilmen. Doch statt hochkarätigen Schauspielern sollen die echten Helden sich selbst spielen.

          1 Min.

          Clint Eastwood (87) heuert für seinen Film über eine vereitelte Terrorattacke keine Schauspieler, sondern drei als „Thalys-Helden“ gefeierte Amerikaner an. Die Soldaten Spencer Stone und Alek Skarlatos sowie der Student Anthony Sadler werden sich in dem Film „The 15:17 To Paris“ selbst spielen, wie das Studio Warner Bros. am Dienstag mitteilte.

          Es geht um einen Vorfall im August 2015 an Bord des Hochgeschwindigkeitszuges Thalys 9364 auf dem Weg von Amsterdam nach Paris. Den amerikanischen Freunden war es mit Hilfe anderer Passagiere gelungen, einen schwer bewaffneten Angreifer zu überwältigen, als dieser auf Reisende schießen wollte. Bei dem Vorfall wurden mehrere Menschen verletzt. Der Film handelt demnach von der langen Freundschaft des Trios und ihrem mutigen Eingreifen in dem Zug. Als weitere Darsteller wirken unter anderem die Schauspieler Jenna Fischer, Judy Greer und Ray Corasani mit.

          Oscar-Preisträger Eastwood hatte zuletzt mit dem Drama „Sully“ die wahre Geschichte eines Piloten (Tom Hanks) erzählt, dem 2009 auf dem New Yorker Hudson River eine spektakuläre Notwasserung gelungen war. Davor drehte er das Drama „American Sniper“ über den hochdekorierten amerikanischen Scharfschützen Chris Kyle.

          Weitere Themen

          Eine Familie voller Freaks Video-Seite öffnen

          Filmkritik „Ema“ : Eine Familie voller Freaks

          „Ema" ist intensiv und fesselnd, aber nichts für Spießer. Regisseur Pablo Larrain inszeniert ein Drama der besonderen Sorte, das seinem Ruf als Genie endlich gerecht wird, urteilt F.A.Z.-Redakteur Dietmar Dath in der Video-Filmkritik.

          Zerstobene Revolution

          Radiofeature über Ägypten : Zerstobene Revolution

          Ägypten ist eine der härtesten Militärdiktaturen Afrikas. Bei den Einheimischen heißt es: „Mubarak ließ uns wenigstens Luft zum Atmen“. Exzellente Innenansichten aus dem Land liefert ein Feature des SWR.

          Topmeldungen

          Bundestagswahl : Diese Politiker treten 2021 nicht mehr an

          Nicht nur die Bundeskanzlerin will nächstes Jahr aufhören – auch viele andere prominente Politiker ziehen sich nach der Bundestagswahl zurück. Einer aber will unbedingt weitermachen. Dabei ist er jetzt schon Rekordhalter.
          Der Pianist Igor Levit engagiert sich auch politisch: hier am 9. November 2018 auf der 43. Bundesdelegiertenkonferenz von Bündnis 90/Die Grünen in Leipzig.

          SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

          Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.