https://www.faz.net/-gs6-828sf

Filmfestival Cannes : Siebzehn Wettbewerbsfilme benannt

  • Aktualisiert am

Sie treffen wie Wahl: Ethan und Joel Coen leiten in diesem Jahr die Jury Bild: dpa

Siebzehn Filmemacher dürfen sich bisher beim kommenden Filmfestival in Cannes Hoffnungen auf die Goldene Palme machen, unter ihnen Jacques Audiard und Gus van Sant. Ein deutscher Film ist nicht dabei.

          Beim Filmfestival von Cannes werden dieses Jahr mindestens 17 Filme um die begehrte Goldene Palme konkurrieren. Unter den Kandidaten sind unter anderem vier Filme aus Frankreich und drei aus Italien, wie die Veranstalter des weltgrößten
          Filmfestivals am Donnerstag in Paris mitteilten. Deutsche Regisseure schafften es nicht in den Hauptwettbewerb. Es dürften aber noch weitere Filme nachnominiert werden.

          Hoffnung auf eine Auszeichnung können sich unter anderem der französische Regisseur Jacques Audiard mit seinem Film „Dheepan“, der amerikanische Filmemacher Gus Van Sant mit „The Sea of Trees“, der Kanadier Denis Villeneuve mit „Sicario“ und der Italiener Nanni Moretti mit „Mia Madre“ machen.

          Das Filmfestival an der französischen Mittelmeerküste findet dieses Jahr vom 13. bis 24. Mai statt. Die Jury des Hauptwettbewerbs wird von den Coen-Brüdern geleitet, die mit Filmen wie „The Big Lebowski“ oder „No Country for Old Men“ Filmgeschichte schrieben. Im vergangenen Jahr war das Familiendrama „Winterschlaf“ des türkischen Regisseurs Nuri Bilge Ceylan in Cannes mit der begehrten Goldenen Palme ausgezeichnet worden.

          Die Filme im Wettbewerb

          „Dheepan“, Jacques Audiard (Frankreich)

          „La loi du marché“, Stéphane Brizé (Frankreich)

          „Marguerite et Julien“, Valérie Donzelli (Frankreich)

          „Il racconto dei racconti (The Tale of Tales)“, Matteo Garrone (Italien)

          „Carol“, Todd Haynes (USA)

          „Nie yinniang (The Assassin)“, Hou Hsiao-hsien (Taiwan)

          „Shan he gu ren (Mountains May Depart)“, Jia Zhangke (China)

          „Umimachi diary (Our Little Sister)“, Kore-Eda Hirokazu (Japan)

          „Macbeth“, Justin Kurzel (Australien)

          „The Lobster“, Yorgos Lanthimos (Griechenland)

          „Mon Roi“, Maïwenn (Frankreich)

          „Mia Madre“, Nanni Moretti (Italien)

          „Saul Fia (Son of Saul)“, László Nemes (Ungarn)

          „Youth“, Paulo Sorrentino (Italien)

          „Louder Than Bombs“, Joachim Trier (Norwegen)

          „The Sea of Trees“, Gus Van Sant (USA)

          „Sicario“, Denis Villeneuve (Kanada)

          Eröffnungsfilm: „La tête haute“, Emmanuelle Bercot (Frankreich);
          außer Konkurrenz

          Weitere Themen

          Zwischen Horrorfilm und Neorealismus Video-Seite öffnen

          Filmkritik „Wo ist Kyra?" : Zwischen Horrorfilm und Neorealismus

          "Wo ist Kyra?" von Fotograf Andrew Dosunmu ist ein Hollywood-Film und Arthouse zugleich. Und beides auch wieder nicht. Denn die Zielgruppen beider Genre müssen sich an etwas gewöhnen, das sie sonst ablehnen. Warum der Film sowohl inhaltlich als auch künstlerisch sehenswert ist, verrät F.A.Z.-Redakteur Dietmar Dath.

          Sie finden mich also gruselig?

          Erzählungen von Joey Goebel : Sie finden mich also gruselig?

          Ein Stalker wirft sich einem anderen in den Weg, eine Lehrerin holt ihren Lieblingsschüler von einer Party ab: In „Irgendwann wird es gut“ hat Joey Goebel eine neue Balance von Satire und Zärtlichkeit gefunden.

          Die Drift nach oben Video-Seite öffnen

          Landkarte des Kunstmarkts : Die Drift nach oben

          Die Preise für Kunst sind absurd? Nein. Sie sind das realistische Abbild des globalen Reichtums. Eine Landkarte des Kunstmarkts, der in Wirklichkeit schrumpft und nur knapp dem Umsatz von Rewe entspricht.

          Topmeldungen

          Seit mehr als einer Woche sitzt Stephan E. bereits in der JVA Kassel I im Gefängnis. Nun soll er dem Mord an Walter Lübcke gestanden haben.

          Sitzung des Innenausschuss : Stephan E. gesteht Mord an Lübcke

          Der dringend Tatverdächtige Stephan E. hat gestanden, den Kasseler Regierungspräsidenten Walter Lübcke ermordet zu haben. Das bestätigte Bundesinnenminister Seehofer. E. habe ausgesagt, allein gehandelt zu haben.

          Streit um May-Nachfolge : Johnson schlägt zurück

          Boris Johnson stand im Verdacht, den Medien ausweichen zu wollen, nun stellt er sich ihnen jedoch immer öfter. Das zeigt aber auch, dass er ins Stocken gerät, wird er auf exakte Zahlen und Fakten angesprochen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.