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„Goldene Himbeere“ : Doch kein Schmähpreis für erkrankten Bruce Willis

  • Aktualisiert am

Der Schauspieler Bruce Willis Bild: Reuters

Die Verleiher der „Goldenen Himbeere“ nehmen ihren an Bruce Willis vergebenen Schmähpreis zurück. Dieser sei nach der bekanntgewordenen Erkrankung des Schauspielers nicht mehr angebracht.

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          Die Verleiher der „Goldenen Himbeere“ haben den kürzlich an Bruce Willis verliehenen Schmähpreis wegen der Erkrankung des Schauspielers zurückgenommen. „Wenn medizinische Umstände bei Entscheidungen oder Auftritten einer Person ein Faktor sind, dann ist es nicht angebracht, ihnen einen Razzie zu geben“, hieß es am Donnerstag in einer Mitteilung der Gruppe.

          Am Vortag war bekannt geworden, dass der 67-jährige „Stirb langsam“-Star krankheitsbedingt seine Schauspielkarriere beendet. Bei ihm sei eine Aphasie diagnostiziert worden, die seine kognitiven Fähigkeiten beeinträchtige, hieß es in einer Mitteilung seiner Familie.

          Die Veranstalter der „Goldenen Himbeere“ oder „Razzies“ hatten sich in diesem Jahr eine Sondersparte für Willis ausgedacht – mit der Begründung, er habe 2021 gleich acht schlechte Rollen gehabt, darunter in Filmen wie „American Siege“, „Deadlock“ und „Cosmic Sin“. Letzterer wurde ihm am vorigen Samstag (26. März) zum Verhängnis, als die Namen der „Razzie“-Empfänger verkündet wurden.

          Aphasien sind Störungen, etwa beim Sprechen, Verstehen, Schreiben oder Lesen, die als Folge verschiedener Erkrankungen, häufig nach Schlaganfällen, auftreten können.

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