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Kinocharts : Wir müssen Eindruck schinden, Darling

  • Aktualisiert am

Bild: AP

„Bohemian Rhapsody“ hat sich in Deutschland wie in Nordamerika an die Spitze der Kinocharts gesetzt. Auch Disneys „Der Nussknacker und die vier Reiche“ startet gut – aber nicht gut genug.

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          „We Are The Champions“ – der Queen-Hit gilt auch für den neuen Film über Queen-Frontmann Freddie Mercury: „Bohemian Rhapsody“ startete in den deutschen Kinos furios. 395.884 Besucher sahen das Porträt des legendären, 1991 gestorbenen Sängers, den Rami Malek auf der Leinwand verkörpert. In den offiziellen Kinocharts bedeutet dies den ersten Platz, wie Media Control mitteilte.

          Der Horrorfilm „Halloween“, Sieger der vergangenen Woche, muss sich mit Platz zwei begnügen (259.679 Besucher). Neu auf der Drei steht knapp dahinter der Disney-Film „Der Nussknacker und die vier Reiche“ (259.266 Besucher).

          Die Road-Komödie „25 km/h“ mit Lars Eidinger und Bjarne Mädel in den Hauptrollen steigt auf dem vierten Platz in die Charts ein (169.277 Besucher). Von Zwei auf Fünf fällt die britische Action-Komödie „Johnny English - Man lebt nur dreimal“ mit Rowan Atkinson zurück (166.019 Besucher).

          An den Kinokassen in den Vereinigten Staaten und Kanada spielte „Bohemian Rhapsody“ an seinem Eröffnungswochenende rund 50 Millionen Dollar (etwa 44 Millionen Euro) ein und eroberte auch hier den ersten Platz, wie der „Hollywood Reporter“ berichtete.

          Dahinter landeten zwei Neueinsteiger: „Der Nussknacker und die vier Reiche“ spielte in Nordamerika rund 20 Millionen Dollar ein – das reichte für den zweiten Platz, war aber deutlich weniger, als sich die Macher des rund 125 Millionen Dollar teuren Films mit Stars wie Keira Knightley, Helen Mirren und Morgan Freeman erhofft hatten. Die romantische Komödie „Nobody's Fool“, die im kommenden Februar in die deutschen Kinos kommen soll, spielte 14 Millionen ein und erreichte den dritten Platz.

          Dahinter wurde es ganz knapp: Das Drama „A Star is Born“ mit Lady Gaga spielte rund 11,1 Millionen Dollar ein, „Halloween“ rund 11 Millionen.

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