https://www.faz.net/-gqz-9vjjv

20th Century Fox : Disney benennt Hollywood-Studio um

  • Aktualisiert am

Der „Fox“ soll fallen: Logo des Hollywood-Studios 20th Century Fox Bild: AFP

Das Hollywood-Studio soll nicht mehr mit Fox News in Verbindung gebracht werden: Disney will 20th Century Fox umbenennen. Im März hatte der Konzern die Filmproduktionsfirma von Rupert Murdoch übernommen.

          1 Min.

          Das traditionsreiche Hollywood-Filmstudio 20th Century Fox soll Medienberichten zufolge nicht mehr mit dem ultrakonservativen amerikanischen Sender Fox News in Verbindung gebracht werden. Der Disney-Konzern als neuer Eigentümer des Filmstudios streiche den Bestandteil Fox aus dem Namen, berichteten amerikanische Medien am Freitag. Künftig heißt die Filmproduktionsfirma demnach 20th Century Studios.

          Das Branchenblatt „Variety“ berichtete, dass Disney sich zu der Umbenennung entschieden habe, um alle Verbindungen zu Fox zu kappen. Disney hatte im März 2019 wesentliche Bestandteile der 21st-Century-Fox-Group des Medienmoguls Rupert Murdoch übernommen, darunter die Filmproduktionsgesellschaft. Murdoch und andere Anteilseigner behielten unter anderem den Sender Fox News, die bevorzugte Nachrichtenquelle des amerikanischen Präsidenten Donald Trump.

          Das seither ebenfalls zu Disney gehörende Filmstudio Fox Searchlight heißt den Berichten zufolge künftig Searchlight Pictures. Über eine Umbenennung der Fernsehstudios 20th Century Fox Television und Fox 21 Television sei noch nicht entschieden worden, berichtete „Variety“. Der Disney-Konzern selbst äußerte sich zunächst nicht zu den Berichten.

          Weitere Themen

          Je besser die Posten, desto weniger Frauen

          Deutsche Orchester : Je besser die Posten, desto weniger Frauen

          Die erste Datenerhebung bei allen 129 deutschen Orchestern fördert zutage: Frauen werden bei Spitzenjobs systematisch benachteiligt. Besonders die Kinderbetreuung für vollberufstätige Musikerinnen muss sich ändern.

          Topmeldungen

          Nach Kritik an F.A.Z.-Beitrag : Thierse erwägt SPD-Austritt

          Im Streit mit der Parteiführung hat der frühere Bundestagspräsident Wolfgang Thierse seinen Austritt aus der SPD angeboten. Hintergrund des Streits ist ein Gastbeitrag Thierses in der F.A.Z., in dem er Kritik an einer rechten, aber auch linken „Cancel-Culture“ übte.
          Ungarns Ministerpräsident Viktor Orbán

          Streit eskaliert : Orbán zieht Fidesz-Abgeordnete aus EVP-Fraktion zurück

          Der Bruch ist vollzogen: Nach langem Streit haben die Abgeordneten der ungarischen Fidesz-Partei die Fraktion der bürgerlichen Europäischen Volkspartei (EVP) verlassen. Damit kommt Ungarns Ministerpräsident Orbán einer Suspendierung zuvor.
          Wissenschaftler nehmen vieles leicht, reale Risiken gehört nicht dazu: Leopoldina-Präsident Gerald Haug, Stiko-Vorsitzender Thomas Mertens und Ethikrat-Chefin Alena Buyx in Berlin (v.l.).

          Expertenrat in globalen Krisen : Wer herrscht hat Recht?

          Expertenkritik überhöht gerne die politische Rolle der Ratgeber. Forscher sind Forscher, Virologen wie Klimatologen. Wenn es jedoch um globale Risiken geht, brauchen sie unser aller Gehör.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.