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James Baldwin in Paris : Die Party ist vorbei

Vom Scheitern an der eigenen Ignoranz: Ein Dokumentarfilm über James Baldwin in Paris erweist sich als außerordentlich aktuelles historisches Dokument.

Dokumentarfilm-Retrospektive : Blühende Dokumente

Wie man mit Kino die Welt erweitert: Das Münchner Filmmuseum stellt die Filmschaffenden um den Schweizer Nicolas Humbert in einer kostenlos gestreamten Retrospektive vor.
Neue Pläne: Harald Metz, hier vor dem digitalen Projektor des „Berger Kino“

Pläne für „Berger Kino“ : Kulturzentrum statt Lichtspielhaus

Noch hängt an der Fassade die Leuchtschrift „Berger Kino“. Doch die Zeit des Frankfurter Lichtspielhauses ist nach der Insolvenz vorbei. Nun aber schwebt dem Betreiber ein Kulturzentrum vor. Filme inklusive.

Alexijewitsch und Herta Müller : Einfache Leute

Zwei Literaturnobelpreisträgerinnen sind sich einig im Gespräch beim Berliner Festival „Re:Writing the Future“: Die Leute auf der Straße, die Arbeiter, haben die besten Antworten auf die Fragen des Lebens.

Disney und die Warnhinweise : Sei kein Frosch und rede darüber

Nachdem Disney+ bestimmte Inhalte mit Warnhinweisen versehen hat, hieß es mancherorts: „Cancel Culture“. Doch hier wird nichts zensiert. Die Hinweise schützen jene, die oft genug als erste betroffen sind: Kinder.

Beatles als Studienfach : Yeah, Yeah, Yeah!

Man kann die Beatles nicht nur hören, an der Universität von Liverpool kann man sie jetzt sogar studieren. Was wohl die Stones dazu sagen?

CDU-Plan für ARD und ZDF : Ein Sender für alle

Die Mittelstandsunion will den öffentlich-rechtlichen Rundfunk schrumpfen. Es soll nur noch einen Sender geben. Hat der Plan Aussicht auf Erfolg? Daran darf man zweifeln.

Friedhof stürzt ins Meer : Totenunruhe an der ligurischen Küste

Es sind Bilder, auf die ganz Italien mit Bestürzung reagiert: Ein Friedhof an der ligurischen Küste stürzt ins Meer – ausgerechnet in der Zeit der Pandemie, in der es sowieso schon wenig Platz für die Toten gibt.

Neuer SR-Intendant Grasmück : Raus aus dem Politklüngel!

Martin Grasmück ist erst im siebten Wahlgang zum Intendanten des Saarländischen Rundfunks gewählt worden. Doch er erfährt breite Zustimmung. Als Chef des kleinen ARD-Senders darf er es sich aber nicht gemütlich machen.

Frühling im Winter : „Zu warm für die Jahreszeit“

Für die nächsten Wettergespräche: Der nächste Winter kommt bestimmt, möglicherweise noch in diesem. Vor fünfzehn Jahren war es in Süddeutschland sogar an Pfingsten noch kälter als an Weihnachten. Und – hat uns das geschadet?

Extremismus bei der Polizei : Der Nestbeschmutzer-Verdacht

Kann es Fehlerkultur bei der Polizei geben? Der Essener Polizeipräsident verbittet sich jede Kritik, erst recht, wenn sie von Kollegen kommt.

Missbrauchsvorwürfe : Frankreichs Enthüllungen

In Frankreich werden Vorwürfe wegen angeblichen sexuellen Missbrauchs gegen immer mehr Prominente laut. Der neueste Fall betrifft einen berühmten Fernsehmoderator.

Kritik am Kölner Kardinal : Der Woelki-Code

Obwohl die Aufarbeitung sexueller Gewalt in der katholischen Kirche insgesamt eine Hängepartie ist, bleibt die Öffentlichkeit auf den Kölner Kardinal fixiert. Das wirft Fragen auf.
Verschließt im Lockdown nicht eure Herzen: eine Leuchtreklame an einem Kino in Stuttgart

Folgen des Lockdowns : Kinozahlen brechen massiv ein

Die Folgen des Corona-Lockdowns für die deutschen Kinos sind dramatisch. 2020 verzeichnen sie 68 Prozent weniger Besucher als im Jahr zuvor. Die Frage ist, wie lange die Spielstätten noch durchhalten.

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  • „Wonder Woman 1984“ : Superheldin über den Wolken

    „Wonder Woman 1984“ sollte ein Kinohit werden. Jetzt treibt der Film das Stream-Geschäft voran und stellt uns vor die Frage: Ist seine enthusiastisch pop-feministische Ästhetik überholt oder nicht?
  • 185 Schauspielerinnen und Schauspieler, die sich in einem Manifest als schwul, lesbisch, bisexuell, queer, nicht-binär und trans outen, auf dem Cover des „Süddeutsche Zeitung Magazins“

    Diversität im Film : Wie man auf dem roten Teppich bleibt

    185 nicht-heterosexuelle Schauspieler wollen durch die Initiative #actout mehr sexuelle Diversität zeigen. Sind Filme dann noch Kunst oder nur gut gemeint?
  • Leere Pracht: Der Berlinale-Palast am Potsdamer Platz wird in diesem Jahr wahrscheinlich nicht bespielt.

    Kino-Festivals im Umbruch : Olympische Spiele der Filmkunst

    Cannes hat ein Jahr ausgesetzt, die Berlinale findet in zwei Teilen statt: Ein Jahr nach dem Beginn der Pandemie steht die Filmbranche auf der Kippe. Was wird aus den großen Festivals?
  • Filmfestival Rotterdam : An der großen Kreuzung der Zeiten

    Das Internationale Filmfestival von Rotterdam hat – einen Monat vor der Berlinale – einige spannende Filme mit Preisen bedacht. „Pebbles“ ist einer davon.
  • Jean-Claude Carrière : Ein Bauer im Weinberg des Kinos

    Er hält vielleicht den Rekord für die meisten Drehbücher: Zum Tod des großen Drehbuchautors Jean-Claude Carrière, bekannt durch „Die Blechtrommel“ und „Cyrano von Bergerac“. Nachruf eines Freundes.
  • Nick Nolte wird 80 : Versagen als schöne Kunst

    Hundefutter und Haare wie ein Wischmopp: Nick Nolte wollte sich mit dem bequemen Leben eines Millionärs nie abfinden. Ein Glückwunsch zum 80.
  • Immer auf den Abstand achten: Dreharbeiten zu Mission Impossible in Rom.

    Kino in der Pandemie : Film ohne Netz und Impfschein

    Am besten, die Masken stehen schon im Drehbuch: Wie in der Pandemie neue Werke für Bildschirm und Leinwand entstehen. Und warum Tom Cruise so wütend wurde.
  • Film „Malcolm & Marie“ : Edel fotografierte Notlösungen

    Kinos sind zu, aber Drehorte gibt’s wieder: Das Kammerspiel „Malcolm & Marie“ auf Netflix wurde unter Pandemie-Bedingungen gedreht. Das sieht gut aus, gefällt sich aber selbst ein bisschen zu gut.
  • Christopher Plummer gestorben : Charme als Weisheit

    Durchbruch als Kapitän von Trapp, Karriere auf Bühne und im Kino und schließlich ein Alterswerk, das mit einem Oscar gekrönt wurde: Der kanadische Schauspieler Christopher Plummer ist im Alter von 91 Jahren gestorben.
  • Legendär: Sean Connery in „Dr. No“ – zuvor war der Schotte ebenso unbekannt wie der Setdesigner

    Bond-Tüftler zum 100. : Jahrhundert-Mann am Filmset

    Ken Adam, geboren in Berlin, hat die Macht der Architektur schon als Kind gespürt. Aber erst das Produktionsdesign hat ihn nach seinen Worten künstlerisch frei gemacht. So kam es zu „Dr. No“. Zum Beispiel. Auch am Main war Adam oft.
  • Krisenmodus in der Filmbranche: Für viele Filmemacher ist Corona existenzbedrohend

    Film- und Fernsehmacher : Produzenten befürchten Insolvenzwelle

    Jeder dritte Film- und Fernsehmacher erachtet die Corona-Krise als existenzbedrohend. Christoph Palmer von der Produzentenallianz erklärt, was für die Branche auf dem Spiel steht.
  • Ausnahmsweise auch mal mit rotem Hut: Dieter Kosslick im Jahr 2019 bei seiner letzten Berlinale als Direktor

    Dieter Kosslicks Memoiren : Der schwäbische Stabreim

    Die Brezel preisen, die Filmkritik geißeln: Dieter Kosslick, achtzehn Jahre lang Leiter der Berlinale, hat jetzt seine Memoiren veröffentlicht – „Immer auf dem Teppich bleiben“.
  • Zum Tod von Cicely Tyson : Die schöne Kämpferin

    Ohne Cicely Tyson gäbe es immer noch keine guten Rollen für schwarze Frauen in Film, Fernsehen und auf der Bühne: Zum Tod der großen Künstlerin und Vorreiterin.
  • Ein Saal im Frankfurter Kino Orfeos Erben: Gehen wir in Zukunft noch ins Kino oder läuft alles auf dem eigenen Laptop? (Symbolbild)

    Kinobranche im Wandel : Das große Fremdeln

    Das Streaming dürfte bleiben, die Multiplexe eher nicht: Wie sieht die Zukunft des Kinos aus und wie groß ist der Einfluss der digitalen Medien? Das Filmhaus Frankfurt diskutiert online.