Systematischer Missbrauch :
Der tiefe Sturz des Harvey Weinstein

Von
Peter Körte
Lesezeit:
Harvey Weinstein mit seiner Frau Georgina Chapman auf einer Oscar-Party im Frühjahr 2013.

Harvey Weinstein war einer der mächtigsten Männer Hollywoods und ein Filmproduzent wie aus dem Kino: brutal und genialisch. Nach Belästigungs- und Vergewaltigungsvorwürfen ist seine Karriere beendet. Was folgt auf diesen Absturz?

So liest sich die Traumbesetzung für einen großen Film: Angelina Jolie und Ashley Judd, Gwyneth Paltrow und Mira Sorvino, Rosanna Arquette und Rose McGowan, Asia Argento, Judith Godrèche, Léa Seydoux. Nicht einmal Woody Allen oder Quentin Tarantino bekämen sie alle auf einmal zusammen. Es ist aber auch kein Traum, sondern ein Alb, es ist ein Film, den niemand sehen will. Es ist eine schmierige, eine widerliche Geschichte aus dem wirklichen Leben. Es ist die Geschichte vom tiefen Sturz des Harvey Weinstein, eines der mächtigsten Männer Hollywoods, eines Produzenten mit zahllosen Oscar-Nominierungen, eines Liberalen und langjährigen Unterstützers der Demokraten. Mit dessen Namen Filme wie „Pulp Fiction“, „Der englische Patient“, „Shakespeare in Love“, „The King’s Speech“ verbunden sind, um nur einige wenige zu nennen.

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