Architektur der BND-Zentrale :
Kämpfen gegen das Unsichtbare

Lesezeit: 6 Min.
Früher versteckte sich der BND hinter hohen Mauern, in Berlin will man die unsichtbaren Feinde offenbar durch bloße Masse einschüchtern.
Silberne Palmen hinter dem Haus und vierzehntausend Fenster: Der Bundesnachrichtendienst hat sich in Berlin eines der größten Häuser gebaut, die je für eine Behörde errichtet wurden. Was verrät uns diese Architektur?

Fenster. Man geht ein paar Minuten und sieht immer noch dieselbe Fassade, fünf, zehn Minuten lang, und immer dieselben Fenster. Es ist, als ob das Haus heimlich neben einem herfährt, als hätte der Architekt seinen 3-D-Printer nicht mehr abschalten können, als drucke eine gigantische Maschine seit Monaten Fassadenteile mit Zigtausenden von Fenstern aus, die langsam in die Stadt hineinquellen und bald ganz Berlin überschwemmt haben werden.

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