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Gespräch mit Julian Schnabel : Wenn das Licht ruft

  • -Aktualisiert am

„Wie soll man an einem Meister wie ihm denn nicht interessiert sein?“, wundert sich Julian Schnabel. Bild: DCM

Warum gerade er diesen Film drehen musste: Eine Autofahrt und zwei Interviews mit dem Künstler Julian Schnabel über seinen Film „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“.

          7 Min.

          Arles, im Dezember. Ein schneidender, gemeiner Wind fegt durch die Altstadtgassen. Julian Schnabel hat am Vorabend unser Interview platzen lassen, als er vier Stunden früher als geplant die Kamera einpacken ließ. Wir waren verabredet am Zufluchtsort van Goghs, wo dessen berühmteste Gemälde entstanden und er seine intensivste Schaffenszeit erlebte. Hier wird „Van Gogh – An der Schwelle zur Ewigkeit“ gedreht, hier versucht sich der Allroundkünstler, Maler, Regisseur, Drehbuchautor, Oscargewinner Schnabel an einem Biopic, das keines sein soll.

          Gewissermaßen von Genie zu Genie. Schnabel hat gerade im örtlichen Kino seine Dailies angesehen, die Ergebnisse des Tages, mit einem Tross von Vertrauten und Verwandten. Darunter auch sein Sohn Vito, der abends als Komparse beim Nachtdreh erschienen war.

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