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Michael Moore im Gespräch : „Trump hat Angst vor mir“

  • -Aktualisiert am

Michael Moore bei der Präsentation seines Films in Rom. Bild: AFP

Er teilt mal wieder richtig aus: Der amerikanische Dokumentarfilmer Michael Moore spricht über seinen Präsidenten, seinen neuen Film „Fahrenheit 11/9“ und über den Faschismus des 21. Jahrhunderts.

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          Er ist Amerikas erfolgreichster, originellster und wohl am meisten gefürchteter Dokumentarfilmer. Für seine Abrechnung mit der Waffenlobby in „Bowling for Columbine“ gewann Michael Moore 2003 einen Oscar. „Fahrenheit 9/11“ (2004) gilt als erfolgreichster amerikanischer Dokumentarfilm, er zeigte die politische Entwicklung nach dem Terrorattacken Bin Ladins und gab Präsident George W. Bush der Lächerlichkeit preis. Für seine Fans ist der 64-jährige Moore der unerschrockene Robin Hood im Dienste der Wahrheit, der Gerechtigkeit und des kleinen Mannes. „Fahrenheit 11/9“, Moores neuer Film, ist der Versuch, die Kräfte, die den Aufstieg Donald Trumps zum Präsidenten vorantrieben, zu verstehen. Moore war einer der wenigen, die Trumps Sieg prognostiziert hatten und dafür verlacht wurden. „Trump ist unser Frankenstein“, sagt er zu Beginn seines Films, um dann zu fragen: „How the fuck did this happen?“

          Der Titel „Fahrenheit 11/9“ bezieht sich auf das Datum des 9. November 2016, an dem Donald Trumps Sieg verkündet wurde. Zugleich spielt er auf Ihren Film „Fahrenheit 9/11“ an, in dem Sie die Terrorattacke vom 11. September untersuchten. Wie gewichten Sie diese beiden Ereignisse?

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