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Architekt über grüne Städte : „Wir müssen unseren Lebensrhythmus ändern“

Die mexikanische „Smart Forest City“ soll auf Land entstehen, das für ein Einkaufszentrum vorgesehen war, und 130.000 Menschen beherbergen. Bild: Picture-Alliance

Wie wir etwas gegen den Klimawandel tun und Metropolen für weitere Pandemien wappnen: Ein Gespräch mit dem Architekten Stefano Boeri über begrünte Fassaden und das Comeback der Dörfer.

          6 Min.

          Herr Boeri, Bäume spielen eine wichtige Rolle in Ihrer Architektur. Haben Sie einen Lieblingsbaum?

          Karen Krüger

          Redakteurin im Feuilleton.

          O, ich habe ein großes Spektrum an Lieblingsbäumen. Besonders gern mag ich die Linde, den Olivenbaum, die Birke.

          Die begrünten Zwillingstürme „Bosco Verticale“ („senkrechter Wald“) in Mailand haben Sie berühmt gemacht. An ihren Fassaden wachsen 900 Bäume, 50.000 Sträucher und weitere 110.000 blühende Pflanzen. Mittlerweile arbeiten Sie in anderen Ländern an ähnlichen Projekten. Können Sie Ihre Baumvorlieben immer einbringen?

          Aufgrund der klimatischen Bedingungen scheiden einige Pflanzen als Kandidaten aus. In Mailand oder Kairo sind ganz andere Bäume geeignet als in Eindhoven. Wir überlegen auch, welche Bäume wie wachsen – manche eher in die Höhe, andere eher in die Breite, der eine wächst eher langsam, der andere schnell. Manche verlieren im Herbst ihre Blätter, andere nicht. Es gibt vieles zu beachten.s

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