Von Berlin nach Prag :
Der Gott der Eisenbahn muss ein Tscheche sein

Von Jaroslav Rudiš
Lesezeit: 6 Min.
Das Reich von Herrn Peterka und seinen Kollegen: ein Speisewagen der tschechischen Eisenbahngesellschaft
Im Zug von Berlin nach Prag fühlt man sich wie in einer tschechischen Kneipe. Der Speisewagen ist eine kleine Welt in einer großen. Und die Fäden laufen bei Herrn Peterka zusammen.

Man besteigt am Berliner Hauptbahnhof den weißblauen Eurocity nach Prag und schon ist man in Tschechien. Das liegt an dem Wagen mit den roten Ledersitzen und den großen weißgedeckten Tischen, dem Speisewagen. Die tschechischen Eisenbahner nennen ihn hospoda, Gasthaus. Ein böhmisches Dorf ohne hospoda ist unvorstellbar. Ein böhmisches Leben auch. Und ein Fernzug nach Prag ebenso.

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