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FAZ Plus Artikel Atelier und Lebensraum : Auf dem Schulhof wohnt ein Künstler

Komischer Vogel: Der Künstler Jan Lotter arbeitet und lebt in einem Atelier auf dem Schulhof. Bild: Jessica Schäfer

Der Zugang zu ästhetischer Bildung ist auf dem Land schwerer als in der Stadt. Deshalb kommt das „fliegende Künstlerzimmer“ direkt an die Schulen und hat den Schülern eine Menge zu bieten.

          Auf den Landkreis Marburg-Biedenkopf lässt Landrätin Kirsten Fründt nichts kommen. „Der schönste Kreis in Hessen“, sagt die lokalpatriotisch gestimmte SPD-Politikerin ein ums andere Mal. Fründt ist zu Besuch in Frankfurt, wo man ja manchmal das Vorurteil pflegt, kurz hinter dem Taunuskamm beginne die kulturelle Steppe. Das sei bei weitem nicht so, sagt Fründt. Tatsache ist allerdings auch, dass die großen Museen, Theater, Opernhäuser und Kunsthochschulen nun einmal im Kern der Rhein-Main-Region und nicht in Mittelhessen angesiedelt sind. Deshalb ist es für Schulen im ländlichen Raum schwerer als in der Metropole, Kooperationen mit Künstlern und kulturellen Institutionen einzugehen.

          Matthias Trautsch

          Blattmacher in der Rhein-Main-Zeitung.

          Die ästhetische Bildung auf dem Land voranzubringen und zugleich junge Kulturschaffende zu fördern – darum geht es im Projekt „Das fliegende Künstlerzimmer“ der Crespo Foundation. Zur Vorstellung kamen die Kooperationspartner in dieser Woche in Frankfurt zusammen. Außer dem Kultusministerium, dem Ministerium für Wissenschaft und Kunst und dem Landkreis Marburg-Biedenkopf ist das die IGS Wollenbergschule. Auf dem Pausenhof der Integrierten Gesamtschule, die in der mittelhessischen Kleinstadt Wetter liegt, steht seit Beginn des Schuljahres ein Container.

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          „Antqov-bb-Zicltsyok“

          Kein Container, sondern Wohnort und Atelier.

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