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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Wenn nur Mathe nicht so nervig wäre

  • -Aktualisiert am

Laura Baum, 23 Jahre, FOM-Hochschule Frankfurt, 4. Semester Business Administration Bild: Jana Mai

Laura Braun muss das Studium mit ihrem Job vereinbaren. Sie mag die Verbindung von Theorie und Praxis. Was ihr an Frankfurt gefällt und wie sie sich die Zukunft vorstellt, erzählt sie im Kurzinterview.

          F.A.Z.: Was liegt an diese Woche?

          Laura Baum: Ich arbeite immer von Montag bis Mittwoch. Donnerstags und freitags habe ich Uni. Im Dezember stehen die Klausuren an. Da muss ich jetzt anfangen zu lernen, weil ich ja wegen meiner Arbeit weniger Zeit habe als andere Studenten.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Mir gefällt vor allem der starke Bezug zu Unternehmen. Die Verbindung zwischen Theorie und Praxis ist wirklich sehr gut.

          Und was stört Sie?

          Eigentlich nicht viel. Die vielen mathematischen Inhalte nerven manchmal etwas und sind ziemlich anspruchsvoll.

          Was wollten Sie Ihrer Hochschulleitung schon immer sagen?

          Es gibt Professoren, die nur die Folien ablesen und nicht viel dazu erklären. Aber insgesamt ist das Konzept der FOM super, weil ich Arbeiten und Studieren gut verbinden kann, was an staatlichen Unis nicht immer so einfach geht.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Das ist ganz klar die Bibliothek, weil ich da sehr effektiv arbeiten kann. Außerdem trifft man vor dem Gebäude oft Leute, mit denen man sich unterhalten kann.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Zur Studienberatung. Da gehe ich nur hin, wenn ich konkrete Fragen habe.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Ich habe einen Freund und habe noch nie in der Uni geflirtet. Aber vor der Tür oder in der Bibliothek könnten gute Orte sein.

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne noch bei meinen Eltern in Hochheim.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Ich arbeite bei einem Start-up-Unternehmen im Bereich Personal- und Unternehmensberatung und studiere neben dem Beruf. Mein Gehalt reicht aus, um die Studiengebühren zu zahlen.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Ich treffe mich gerne mit Freunden in einer Bar, oder wir gehen etwas essen. In Frankfurt mag ich beispielsweise die „Envy Bar“.

          Was gefällt Ihnen an Frankfurt, was nicht?

          Mir gefällt, dass Frankfurt eine Pendlerstadt ist. Man lernt dadurch viele unterschiedliche Menschen kennen. Aus Frankfurt und von außerhalb. Die Stadt hat aber auch ihre Schattenseiten. Ich finde, es ist hier sehr dreckig, und manchmal begegnet man auch komischen Leuten.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Ich möchte in dem Unternehmen bleiben, in dem ich schon arbeite. Vielleicht möchte ich auch mal im Marketing arbeiten. Aber ich will mit dem Unternehmen wachsen und mithelfen, es weiter aufzubauen.

          ***

          Laura Baum, 23 Jahre, FOM-Hochschule Frankfurt,
          4. Semester Business Administration

          Aufgezeichnet von Maximilian Koch

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