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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Wir brauchen mehr Parkplätze

  • -Aktualisiert am

Mathis Ronzheimer studiert an der Technischen Hochschule Mittelhessen in Gießen. Bild: Cornelia Sick

Mathis Ronzheimer wird in seinem Studium als Allrounder im Bereich Social-Media ausgebildet. Über die heikle Parkplatzsituation an seiner Uni und Konfettikanonen in seiner Freizeit erzählt er im Kurzinterview.

          Was liegt an diese Woche?

          Mathis Ronzheimer: Am Mittwoch bin ich als Veranstaltungstechniker auf einer Rockparty. Dort bin ich für die Licht- und Tontechnik verantwortlich. Ansonsten muss ich schon anfangen zu lernen, weil in vier Wochen die Klausurphase beginnt.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie an der Technischen Hochschule Mittelhessen (THM) in Gießen studieren?

          Es ist interdisziplinär. Das heißt, dass es verschiedene Fachrichtungen gibt, die ineinandergreifen – zum Beispiel der Managementbereich, der IT-Bereich und der Medienbereich. Das ist ein ziemlich neuer Studiengang. Man wird sozusagen zum Allrounder im Social-Media-Bereich ausgebildet.

          Und was stört Sie?

          Im Moment ist die Organisation noch ein bisschen holprig, weil es eben ein neuer Studiengang ist. Aber ansonsten bin ich mit den Inhalten des Fachs zufrieden.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Wir brauchen definitiv mehr Parkplätze. Es ist eine heikle Situation gerade, weil ein altes Parkhaus abgerissen worden ist. Da wird jetzt neu gebaut. Außerdem hat die Stadt Gießen den Messeplatz kostenpflichtig gemacht. Deswegen wollen da auch nicht alle jeden Tag parken.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Wenn es sonnig ist, sitze ich gerne draußen.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          In den achten Stock. Da sind Hörsäle, in denen die Luft nicht so gut ist.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Wahrscheinlich in den Vorlesungssälen, in denen die Frauenquote ziemlich hoch ist. Ansonsten in der Mensa und der Bibliothek.

          Wie wohnen Sie?

          Ich wohne zu Hause bei meinen Eltern in Dautphetal, das sind knapp 45 Kilometer. Die Strecke pendle ich jeden Tag mit dem Auto.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Ich habe mich vor drei Jahren als Veranstaltungstechniker selbständig gemacht. So etwas fehlte damals bei uns in der Umgebung noch. Ich mache alles, was man bei Events an Licht oder Spezialeffekten braucht – zum Beispiel auch Lasershows und Konfettikanonen. Das mache ich vorwiegend am Wochenende.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          In Gießen bin ich relativ selten feiern. Aber wenn, dann gehe ich eher in Bars oder Kneipen. Einen Lieblingsladen habe ich nicht. So gut kenne ich mich nicht aus.

          Was gefällt Ihnen an Gießen, was nicht?

          Ich finde gut, dass es so viele Studenten gibt. Dementsprechend ist auch der Flair in der Stadt.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Entweder einen Master oder direkt arbeiten. Aber das lasse ich mir noch offen.

          ***

          Mathis Ronzheimer, 24 Jahre, Technische Hochschule Mittelhessen, 4. Semester Social Media Systems

          Aufgezeichnet von Tim Blumenstein

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