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Xiaochen Tang, 22 Jahre, Frankfurt School of Finance and Management, 2. Semester Banking and Finance Bild: Bäuml, Lucas

Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Möchte am liebsten bleiben

  • -Aktualisiert am

Xiaochen Tang ist internationaler Student an der School of Finance and Management in Frankfurt. Im spontanen Kurzinterview schildert er seine Eindrücke und Pläne.

          Was liegt an diese Woche?

          Xiaochen Tang: Ich habe momentan einen Kurs zu internem Rechnungswesen. Da machen wir gerade eine Gruppenarbeit. Wir müssen dazu ein Aufgabenblatt bearbeiten, das ist aber sehr kompliziert.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Ich glaube, das Wichtigste für mich sind vor allem die beruflichen Chancen. Das hier ist eine sehr bekannte Uni in Frankfurt, insbesondere im Finanzbereich kann man damit viel erreichen.

          Und was stört Sie?

          Ich bin Ausländer, also vielleicht das Deutsch. Das ist aber meine Schuld, ich muss mein Deutsch einfach noch verbessern. Obwohl das Studium auf Englisch ist, habe ich gemerkt, dass Deutsch zu sprechen doch wichtig für internationale Studenten an einer deutschen Uni ist.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Nur dass mir nichts einfällt, was man hier noch verbessern könnte. Ich bin sehr zufrieden.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Ich glaube, die Kursräume, die sind sehr modern und gut ausgestattet.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Ganz ehrlich, mir gefällt es eigentlich überall auf dem Gelände.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Im obersten Stock gibt es so eine Aussichtsplattform, da ist es ziemlich schön. Da sind viele, die rauchen, aber wenn einen das nicht stört, ist das auf jeden Fall der beste Ort zum Flirten.

          Wie wohnen Sie?

          Zurzeit wohne ich in einem Studentenwohnheim ganz in der Nähe, ich bin in einer Minute hier an der Uni.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Zu 90 Prozent finanzieren das meine Eltern. Jetzt arbeite ich aber als Werkstudent bei einer Firma, da kann ich dann auch ein bisschen Geld dazuverdienen.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Entweder in die Bibliothek, um noch ein bisschen zu lernen, oder in eine Bar mit meinen Kommilitonen.

          Was gefällt Ihnen an Frankfurt, was nicht?

          Frankfurt ist eine sehr moderne Stadt, hier gibt es viele Leute aus unterschiedlichen Ländern. Die Menschen, die ich bisher kennengelernt habe, sind generell sehr freundlich und offen.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Es kommt drauf an. Ich bin ja noch im ersten Jahr vom Bachelor. Erst mal muss ich schauen, ob ich für den Master auch in Deutschland bleibe oder ob ich dafür in ein anderes Land gehe. Aber eigentlich gefällt es mir hier bisher sehr gut. Frankfurt ist das Finanzzentrum von Europa, und ich bin an einer sehr bekannten Uni. Also wenn ich die Möglichkeit habe, würde ich gerne hier meine ersten Arbeitserfahrungen sammeln.

          ***

          Xiaochen Tang, 22 Jahre, Frankfurt School of Finance and Management, 2. Semester Banking and Finance

          Aufgezeichnet von Carla König.

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