https://www.faz.net/-gqz-9mo0l

Stefanie Freitag, 24 Jahre, studiert Architektur im 4. Semester an der Hochschule Mainz. Bild: Marcus Kaufhold

Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Ein schönerer Campus wäre toll

  • -Aktualisiert am

Die abwechslungsreichen Projekte und immer neuen Aufgaben gefallen Stefanie Freitag an ihrem Architektur-Studium in Mainz. Im spontanen Kurzinterview erklärt sie, warum sie sich in der Stadt so wohl fühlt.

          Was liegt an diese Woche?

          Stefanie Freitag: Wir haben einige Projekte in diesem Semester, die wir planen und Mitte Mai vorstellen müssen. Das heißt, dass ich die nächste Zeit damit verbringe, Pläne anzufertigen und Modelle zu bauen.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Mir gefällt, dass es immer neue Aufgaben gibt und dass es nicht nur ums reine Lernen geht, sondern man auch viele Projekte in Angriff nimmt. Zum Beispiel planen wir gerade ein Bibliotheks- und Medienzentrum hier in der Gegend. Da kann man viel lernen.

          Und was stört Sie?

          Manchmal ist es ein bisschen unorganisiert. Das liegt oft daran, dass man viel zu tun hat. Dann fühlt man sich total überfordert, wenn plötzlich Exkursionen kommen, von denen man vorher nichts wusste.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer mal sagen?

          Es wäre toll, wenn wir einen schöneren Campus hätten.

          Ihr Lieblingsort an der Universität?

          Im Sommer die Treppen draußen auf dem Hof. Sonst gehe ich auch gerne in die größeren Projekträume, wo wir genug Platz zum Arbeiten haben.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          Am Ende des Semesters wird es mit den Abgaben immer sehr stressig, und wir müssen das Ergebnis präsentieren. Da will man dann nicht unbedingt hin.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          So viel kann ich dazu nicht sagen. Aber wenn am Semesterstart das Holzfest stattfindet und überall Musik gespielt wird, kann man sehr gut neue Leute kennenlernen.

          Wie wohnen Sie?

          Ich bin gerade vor ein paar Wochen mit meinem Freund zusammengezogen.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Mein Vater ist selbständig, da helfe ich ab und zu aus. Ansonsten gehe ich noch in Mainz arbeiten. Von meinen Eltern bekomme ich auch ein bisschen Geld, vor allem für die Miete. Aber das will ich später zurückzahlen.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Das Kuz hat neu aufgemacht. Da bin ich ein großer Fan von. Die haben viele Abendveranstaltungen, aber auch tagsüber einige Events.

          Was gefällt Ihnen an Mainz, was nicht?

          Ich bin großer Fan von Mainz. Es ist zwar eine Stadt, aber nicht ganz so riesig. Es gibt so viele schöne Orte, den Rhein und die vielen Altbauten. Die Stadt hat Charakter. Meine Familie kommt auch von hier, da hat man schon eine gewisse Verbundenheit.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Das weiß ich noch nicht genau. Nach dem Bachelor würde ich gerne in einem guten Büro arbeiten – wo genau, weiß ich aber noch nicht. Vielleicht mache ich auch noch einen Master.

          ***

          Stefanie Freitag, 24 Jahre, studiert Architektur im 4. Semester an der Hochschule Mainz.

          Aufgezeichnet von Tim Blumenstein.

          FAZ.NET komplett

          Zugang zu allen exklusiven F+Artikeln und somit zur ganzen Vielfalt von FAZ.NET – für nur 2,95 Euro pro Woche

          Mehr erfahren

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Nicht zu stoppen: Boris Johnson

          May-Nachfolge : Johnson auch in vierter Auswahlrunde klar vorn

          Boris Johnson hat auch die vorletzte Auswahlrunde bei den britischen Konservativen gewonnen. Innenminister Sajid Javid schied aus. Noch heute folgt die letzte Abstimmung bei den Tory-Abgeordneten.
          Europäisches Tandem: Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian (links) und sein deutscher Amtskollege Heiko Maas am Mittwoch in Paris

          Plan wider die Lähmung : So wollen Maas und Le Drian Europa stärken

          Das deutsch-französische Tandem stockt. Die Außenministerien in Berlin und Paris haben hinter den Kulissen ein Programm entwickelt, wie es künftig besser laufen kann – und Europa handlungsfähiger werden soll.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.