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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Es ist schön, kreativ sein zu dürfen

  • -Aktualisiert am

Sarah Ull-Mendez, 22 Jahre, Hochschule Mainz, 7. Semester Innenarchitektur Bild: Marcus Kaufhold

Die Innenarchitektur-Studentin Sarah Ull-Mendez steht kurz vor ihrem ersten großen Entwurf, einer Unterwasserstation. Was sie an ihrem Studium und der Stadt Mainz schätzt, erzählt sie im Kurzinterview.

          Was liegt an diese Woche?

          Sarah Ull-Mendez: Im 7. Semester haben wir zum Glück nicht mehr so viele Vorlesungen, da bleibt mehr Zeit. Aber bald steht ein großer Entwurf an, damit fange ich jetzt so langsam an. Wir müssen eine Unterwasserstation planen und uns erst mal über die Form und Gestaltung Gedanken machen.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Mir gefällt, dass das Studium so praktisch und weniger theorielastig ist. Im Bachelor haben wir gerade einmal ein theoretisches Fach - Baugeschichte. Die meisten Abgaben sind Projekte und Entwürfe, in denen man kreativ sein kann.

          Und was stört Sie?

          Dass man durch die vielen Programme, die wir nutzen, schon wirklich viel am PC sitzt. Das kann auf Dauer ganz schön anstrengend werden.

          Was wollten Sie Ihrem Hochschulpräsidenten schon immer sagen?

          Da fällt mir gerade nichts ein.

          Ihr Lieblingsort an der Hochschule?

          Am besten gefällt es mir am Rhein, der auch keine fünf Minuten von der Hochschule entfernt ist.

          Und wohin gehen Sie auf keinen Fall, wenn Sie nicht müssen?

          In die Mensa gehe ich nicht so gerne. Die ist nicht so schön und oft überfüllt. Aber die Salate sind ganz gut.

          Wo ist in der Hochschule der beste Ort zum Flirten?

          Da bin ich die falsche Ansprechpartnerin. Wahrscheinlich die Mensa oder auf dem Hof bei den Rauchern.

          Wie wohnen Sie?

          In einer WG in Mainz-Kastel, zusammen mit einer Freundin.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Mit Bafög. Nebenbei arbeite ich noch bei dem Paketdienst GLS am Laufband und scanne Pakete.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          Eigentlich verbringe ich die Abende gerne mit Freunden zu Hause. Aber in der Altstadt gibt es auch ein paar coole Bars, in die ich ab und zu gehe, zum Beispiel ins „Domsgickel“. Auch essen gehen kann man hier sehr gut.

          Was gefällt Ihnen an Mainz, was nicht?

          Gut finde ich, dass Mainz nicht zu groß, aber auch nicht zu klein ist. Mit Frankfurt oder Wiesbaden in der Nähe hat man immer genug Auswahl, wenn man etwas unternehmen möchte. Auch der Rhein ist wirklich schön. Ich fühle mich echt wohl in Mainz.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Den Master habe ich schon in der Planung. Aber ich weiß noch nicht, ob ich vielleicht ein Jahr Pause mache und Berufserfahrung sammle.

          ***

          Sarah Ull-Mendez, 22 Jahre, Hochschule Mainz, 7. Semester Innenarchitektur

          Aufgezeichnet von Tim Blumenstein.

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