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Interview-Reihe „Auf ein Wort“ : Ein super Eindruck

  • -Aktualisiert am

Johanna Graf, 23 Jahre, Universität Frankfurt, 1. Semester Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung Bild: Wonge Bergmann

Das erste Mal auf dem Campus Westend zur Einschreibung fürs Masterstudium: Im spontanen Kurzinterview erzählt Johanna Graf, was sie von der Uni Frankfurt und der neuen Stadt erwartet.

          F.A.Z.: Was liegt an diese Woche?

          Johanna Graf: Gerade bin ich auf dem Campus, um meine Goethe-Card abzuholen und mich einzuschreiben. Im Oktober beginne ich mit dem Master und bin das erste Mal auf dem Campus Westend.

          Was gefällt Ihnen an dem Fach, das Sie studieren?

          Meinen Bachelor habe ich in Würzburg gemacht, die Goethe-Uni habe ich nun für den Master gewählt, da sie einen guten Ruf hat, was ihre Kooperationen anbelangt. Außerdem ist in der Friedens- und Konfliktforschung der Praxisbezug hoch, der Master schreibt mindestens ein Praktikum vor.

          Und was stört Sie?

          Bislang noch nichts, da ich ja mit dem eigentlichen Studium noch nicht angefangen habe.

          Was wollten Sie Ihrer Unipräsidentin schon immer mal sagen?

          Da fällt mir nichts ein, ich kenne sie ja noch nicht persönlich. Wenn ich mich in Frankfurt eingelebt habe und die Uni besser kenne, fällt mir bestimmt etwas ein.

          Ihr Lieblingsort an der Universität?

          Ich bin das erste Mal auf dem Campus Westend, und er macht einen super Eindruck. Die vielen Cafés gefallen mir, auch das viele Grün ist angenehm. Mein ehemaliges Institut in Würzburg hatte leider überhaupt kein studentisches Flair.

          Wo ist in der Universität der beste Ort zum Flirten?

          In Würzburg lief das noch ganz altmodisch ab, mit Zettelchenschreiben in der Bibliothek. Ich bin gespannt, was mich hier erwartet. Ansonsten sind ja auch viele Studis auf dem Campus unterwegs, und man scheint schnell ins Gespräch zu kommen.

          Wie wohnen Sie?

          Leider habe ich in Frankfurt noch keine Wohnung gefunden, die Suche ist ziemlich hart. In den nächsten Tagen stehen einige Besichtigungen an, ich hoffe, dann ergibt sich etwas.

          Wie finanzieren Sie Ihr Studium?

          Durch meinen Nebenjob, bei dem ich ungeschnittenes Filmmaterial für eine Medienproduktionsfirma aufbereite. Außerdem unterstützt mich meine Familie.

          Wo gehen Sie abends am liebsten hin?

          In Frankfurt war ich noch nicht feiern. Eine Freundin hat mir das „Gibson“ empfohlen, immer Donnerstag spielt dort eine Liveband. Außerdem möchte ich mir die studentischen Bars und das Café Koz auf dem Campus Bockenheim anschauen.

          Was gefällt Ihnen an Frankfurt, was nicht?

          Bisher gefällt mir Frankfurt sehr. Sobald ich eine Wohnung gefunden habe, ist hoffentlich mehr Zeit, um die Stadt zu erkunden.

          Was wollen Sie nach dem Studium machen?

          Da habe ich mich noch nicht festgelegt, aber ich denke, dass sich das während des Masters konkretisieren wird. Anfangs habe ich mich für Journalismus interessiert, dann eher für die Arbeit in NGO. Momentan liegt mir die Forschung am nächsten, die Goethe-Uni ist dafür eine gute Adresse.

          ***

          Johanna Graf, 23 Jahre, Universität Frankfurt, 1. Semester Internationale Beziehungen, Friedens- und Konfliktforschung

          Aufgezeichnet von Jan Klauth.

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