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FAZ Plus Artikel Betrugsskandal an Elite-Unis : 6,5 Millionen für einen Studienplatz

Der Campus von Yale: Mehr als 350.000 chinesische Studenten sind an amerikanischen Universitäten eingeschrieben. In den letzten Wochen wurde klar: einige von ihnen nur, weil Bestechungsgelder geflossen sind. Bild: AP

Nicht nur amerikanische Eltern sollen ihren Kinder einen Platz an guten Universitäten erkauft haben: Auch Familien der chinesischen Elite haben wohl bei der Bewerbung nachgeholfen. Im Zentrum des Skandals steht ein Vermittler.

          Die Studentin Zhao Yusi hatte Ratschläge für ihre Altersgenossen in China, wie sie sich ihren Wunsch nach einem Studium in Amerika erfüllen könnten: „Nach Stanford zu kommen muss kein Traum bleiben, wenn du dein Ziel fest im Blick hast und hart dafür arbeitest“, sagt die Tochter eines reichen Pharmaunternehmers mehrfach in einem eineinhalb Stunden langen Video, das vor zwei Jahren im Internet hochgeladen wurde. Sie habe sich für Amerika entschieden, weil sie es gut finde, wie die Hochschulen dort ihre Studenten auswählten: „Nicht nur auf der Basis guter Noten, sondern auch ihrer Persönlichkeit.“ Vermutlich wünschte Zhao Yusi nun, all das niemals gesagt zu haben. Denn amerikanische Ermittler haben herausgefunden, dass ihre Mutter 6,5 Millionen Dollar an einen Vermittler gezahlt hat, der dabei helfen sollte, Zhao einen Studienplatz zu sichern. Ein Teil des Geldes, 500.000 Dollar, ging als Spende an den Segel-Club von Stanford. Der Vermittler William Singer soll zudem gefälschte Nachweise für Zhaos vermeintliche Segel-Künste eingereicht haben, um sie in der Mannschaft unterzubringen. Sie selbst sagt in dem Video: „Mein Lieblingssport ist Reiten.“

          Friederike Böge

          Politische Korrespondentin für Ostasien.

          William Singer steht im Zentrum eines großen Betrugsskandals, in dem reiche Familien im Verdacht stehen, ihren Kindern durch Schmiergelder Plätze an renommierten Universitäten verschafft zu haben. Nach Erkenntnissen der Ermittler haben 33 Familien zwischen 2011 und 2018 mehr als 25 Millionen Dollar an Singer gezahlt. Dafür soll er falsche psychologische Gutachten und Sprachtests beschafft und Sporttrainer bestochen haben, die die betreffenden Anwärter in ihr Team aufnahmen. Der frühere Fußballtrainer der Frauenmannschaft von Yale soll in einem Fall 450.000 Dollar gefordert haben. Der Hauptstrippenzieher Singer hat auf schuldig plädiert und sich bereit erklärt, mit den Ermittlern zu kooperieren. Nach amerikanischen Medienberichten sind im Rahmen der „Operation Varsity Blues“ bereits 50 Personen angeklagt.

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