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Gegenwartsdiagnostiker: Frank Schirrmacher

Frank-Schirrmacher-Stiftung : Wie man unsere Zeit versteht

Frank Schirrmacher war eine zentrale Kraft der deutschen Öffentlichkeit. Jetzt wird eine Stiftung gegründet, die in seinem Geiste herausragende Leistungen „zum Verständnis unseres Zeitgeschehens“ honoriert.

SZ und Igor Levit : Der Druck der Masse

Erst veröffentlicht die „Süddeutsche Zeitung“ eine Polemik gegen den Pianisten Igor Levit, dann entschuldigt sie sich dafür. Was geht da eigentlich vor?

Russische Schadsoftware : Und noch ein Virus

Der Jahresbericht des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik bilanziert mehr als 117 Millionen Versionen von Schadprogrammen innerhalb eines Jahres. Wenn nur deren Abwehr genauso umtriebig wäre.

Gender-Debatte : Die Expertinnen

Eine Prado-Ausstellung über Frauenbilder in der Kunst des 19. Jahrhunderts ist in die Kritik geraten: Männliche Selbstgeißelung kann gönnerhaft sein.

S. Fischer und Monika Maron : Mainstream ohne Ufer

Der Verlag S. Fischer trennt sich von seiner Autorin Monika Maron und will uns weismachen, gegen ihre Bücher und Ansichten habe er gar nichts: über eine unsouveräne und vielleicht auch unehrliche Entscheidung.

Liebe zu Objekten : Oh du holde Bürste

Wo die Liebe hinfällt: Über die Tendenz, die eigene Gefühlsduseligkeit auf Bereiche zu projizieren, wo sie nun wirklich nichts zu suchen hat.

Angriffe auf Journalisten : Untertauchen

Der niederländische Rundfunk streicht aus Sicherheitsgründen die Logos von seinen Fahrzeugen. Übergriffe auf die Journalisten haben überhand genommen. Auch bei uns wird Gewalt gegen die Presse zum „Normalzustand“.

Der verweigerte Handschlag : Unzivilisiert

Gerichtsurteil über die elementaren Grundsätze des gesellschaftlich-kulturellen Gemeinschaftslebens: Ein libanesischer Arzt will sich seine Einbürgerungsurkunde abholen – und verweigert der Sachbearbeiterin den Handschlag zur Beglückwünschung.

Streit um Gebeine : Armer Riese

Er starb Ende des achtzehnten Jahrhunderts fern seiner Heimat in London, aber die Gebeine des riesenhaften Iren Charles Byrne haben noch immer keine Ruhe. Zwei Lager streiten bis heute über das Schicksal des Skeletts.

Covid-19-Sterbezahlen : Streecks heikle Sprechstunden

Wer redet schon gerne über den Tod? Corona-Dauertalker Hendrik Streeck hat sich mit einer unwürdigen Bemerkung zu den Sterbezahlen durch Covid-19 ins ärztliche Abseits gestellt und sich fast schon unsterblich gemacht.

Beherbergungsverbote : Panikprophylaxe

Wir brauchen Regeln, aber die richtigen. Beherbergungsverbote sind unsinnig. Warum beharren viele Politiker auf ihnen?
Frank Schirrmacher, geboren 5. September 1959, gestorben 12. Juni 2014

Zum Tode von Frank Schirrmacher : Der Überwältiger

Frank Schirrmacher war Journalist mit Leib und Seele. Er wollte der Gesellschaft ihre Probleme nicht nur erklären, er wollte sie erzählen. Die großen gesellschaftlichen Fragen fasste er in Bilder, er stellte sie szenisch und dramaturgisch-dramatisch dar. Mit ihm ist ein „public intellectual“ gestorben, wie es sonst kaum einen anderen in der Republik gibt.

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  • Zum Tod von Frank Schirrmacher : Ein sehr großer Geist

    Frank Schirrmacher, der für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zuständige Herausgeber, ist gestorben. Damit ist ein Leben zu Ende gegangen, das ganz der Verteidigung des freien Denkens gewidmet war. Wir trauern um einen einzigartigen Publizisten.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Danke, Frank

    Frank Schirrmacher hat emotionale Debatten versachlicht und den Weg zur Normalität zwischen Juden und Nichtjuden mit seismographischem Gespür bereitet. Eine Danksagung.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Er war frei von Ideologien

    In einer Zeit, in der Deutschland nicht begreift, dass die Probleme der Welt seine eigenen sind, gemahnt Frank Schirrmachers Beispiel daran, mit Verve die Debatten zu führen, auf die es ankommt.
  • Es sind eben diese Brennmomente: Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Er war ohne Furcht

    Frank Schirrmacher war ein verletzlicher und moralischer Mensch, der die Verantwortung vor der Geschichte spürte. Sein Verlust wiegt schwer.
  • Martin Walser (links) bei einer Berliner Diskussion im Februar 2010 mit dem Moderator Denis Scheck (Mitte) und Frank Schirrmacher

    Martin Walser über Frank Schirrmacher : Jähes Leben, jäher Tod

    Er hat von Überraschungen gelebt. Vielleicht hat sich Frank Schirrmacher oft auch selbst überrascht. Vielleicht hat er sich selbst zu sehr gehetzt. Hätte ich ihn öfter gesehen, ich hätte versucht, ihn zu bremsen.
  • Politischer Vorkämpfer: Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Unser Leuchtfeuer

    Frank Schirrmachers Tod ist auch eine politische Katastrophe. Wie ist der Kampf um die Selbstbestimmtheit in der digitalen Revolution ohne ihn zu gewinnen? Halten wir uns an seine Devise.
  • Frank Schirrmacher und Mathias Döpfner beim F.A.Z-Buchmessen-Empfang im Oktober 2011

    Frank Schirrmachers Wirkung : Über die adriatische Stimmung des Lebens

    Er konnte begeistern und begeistert sein wie kein Zweiter: An seinem Text über den Halleyschen Kometen, der vor achtundzwanzig Jahren erschien, habe ich zum ersten Mal erkannt, wie aus Intellekt und Leidenschaft Deutungshoheit erwachsen kann.
  • Frank Schirrmacher mit Stefan Aust am Rande der Konferenz „Denk ich an Deutschland“, im Jahr 2009

    Stefan Aust über Frank Schirrmacher : Ein spätgeborenes Genie

    Frank Schirrmacher schien immer zu jung: zu jung für das, was er schrieb, das, was er machte, zu jung für seine gewaltigen Erkenntnisse - und jetzt auch zu jung für das Sterben. Anmerkungen zu einem frühen Tod
  • Frank Schirrmacher

    Zum Tode von Frank Schirrmacher : Neuland

    Diese Geschichte hätte Frank Schirrmacher gefallen. Und er hätte sie wahrscheinlich auch mit der für ihn typischen Begeisterung kommentiert, behandelt sie doch ein Thema, das ihm zuletzt besonders am Herzen lag.
  • Rom, Kolosseum

    Frank Schirrmacher : Ein Bürger des Abendlands

    Die Neugierde des stets am Allerneuesten interessierten Frank Schirrmacher gründete in einem profunden und nahezu klassischen Verständnis der großen abendländischen Philosophie und Dichtung.