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Gegenwartsdiagnostiker: Frank Schirrmacher

Frank-Schirrmacher-Stiftung : Wie man unsere Zeit versteht

Frank Schirrmacher war eine zentrale Kraft der deutschen Öffentlichkeit. Jetzt wird eine Stiftung gegründet, die in seinem Geiste herausragende Leistungen „zum Verständnis unseres Zeitgeschehens“ honoriert.

Alles außer Fußball : Männer aus Manchester

Die Fußball-WM in Qatar ist zum Abgewöhnen. Nicht nur, weil die deutsche Nationalelf längst weg ist. Zeit, sich aus gegebenem Anlass die Serie „Queer as Folk“ anzusehen.

Braucht Deutschland einen Monarchen? : Heute ein König

Ein Prinz Reuß wollte Herrscher von Deutschland werden. Was nicht nur an seinen verbrecherischen Methoden und seinen widerwärtigen politischen Haltungen gescheitert ist. Dem Mann mangelt es auch an Stil.

Alles außer Fußball : Früher war mehr WM-Klimbim

Früher war mehr Lametta – oder zumindest mehr Merchandise. In diesem Jahr stehen nur noch traurige Reste von Fanartikeln in hinteren Ecken der Supermärkte herum.

Franzosen bei der WM : Keine Politik!

Ob sich der DFB bei den Franzosen etwas abschauen sollte? „Les Bleus“ lassen sich von der Politik nicht mehr instrumentalisieren – und haben Erfolg. Im Gegensatz zu den Deutschen.

Umfrage unter Kritikern : Der beste aller Filme

Alle zehn Jahre ermittelt eine britische Zeitschrift den besten Film der Geschichte – nach Ansicht der Kritiker. Zum ersten Mal hat eine Frau gewonnen: Chantal Akerman, mit „Jeanne Dielman, 23 quai du Commerce, 1080 Bruxelles“

Altarstreit in Naumburg : Steine im Rollen

Falsche Argumente, falsche Sichtweisen: Aber die internationale Denkmalschutzbehörde Icomos droht mit dem Entzug des Welterbetitels für den Naumburger Dom.

Fußball-WM : Stinkstiefel

Die Fußballer von 1982 gelten als die hässlichen Deutschen. Ein Dokumentarfilm animiert zum Umdenken: So verkehrt waren die Spieler gar nicht.

Alles außer Fußball : Das Traumfinale des Denksports

Die Fußball-WM in Qatar ist für die Deutschen vorbei. Da verlegen wir uns auf die WM des Denksports. Bei der tritt Slavoj Žižek gegen Werner Herzog an. Wer da wohl gewinnt?
Frank Schirrmacher, geboren 5. September 1959, gestorben 12. Juni 2014

Zum Tode von Frank Schirrmacher : Der Überwältiger

Frank Schirrmacher war Journalist mit Leib und Seele. Er wollte der Gesellschaft ihre Probleme nicht nur erklären, er wollte sie erzählen. Die großen gesellschaftlichen Fragen fasste er in Bilder, er stellte sie szenisch und dramaturgisch-dramatisch dar. Mit ihm ist ein „public intellectual“ gestorben, wie es sonst kaum einen anderen in der Republik gibt.

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  • Zum Tod von Frank Schirrmacher : Ein sehr großer Geist

    Frank Schirrmacher, der für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zuständige Herausgeber, ist gestorben. Damit ist ein Leben zu Ende gegangen, das ganz der Verteidigung des freien Denkens gewidmet war. Wir trauern um einen einzigartigen Publizisten.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Danke, Frank

    Frank Schirrmacher hat emotionale Debatten versachlicht und den Weg zur Normalität zwischen Juden und Nichtjuden mit seismographischem Gespür bereitet. Eine Danksagung.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Er war frei von Ideologien

    In einer Zeit, in der Deutschland nicht begreift, dass die Probleme der Welt seine eigenen sind, gemahnt Frank Schirrmachers Beispiel daran, mit Verve die Debatten zu führen, auf die es ankommt.
  • Martin Walser (links) bei einer Berliner Diskussion im Februar 2010 mit dem Moderator Denis Scheck (Mitte) und Frank Schirrmacher

    Martin Walser über Frank Schirrmacher : Jähes Leben, jäher Tod

    Er hat von Überraschungen gelebt. Vielleicht hat sich Frank Schirrmacher oft auch selbst überrascht. Vielleicht hat er sich selbst zu sehr gehetzt. Hätte ich ihn öfter gesehen, ich hätte versucht, ihn zu bremsen.
  • Politischer Vorkämpfer: Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Unser Leuchtfeuer

    Frank Schirrmachers Tod ist auch eine politische Katastrophe. Wie ist der Kampf um die Selbstbestimmtheit in der digitalen Revolution ohne ihn zu gewinnen? Halten wir uns an seine Devise.
  • Frank Schirrmacher und Mathias Döpfner beim F.A.Z-Buchmessen-Empfang im Oktober 2011

    Frank Schirrmachers Wirkung : Über die adriatische Stimmung des Lebens

    Er konnte begeistern und begeistert sein wie kein Zweiter: An seinem Text über den Halleyschen Kometen, der vor achtundzwanzig Jahren erschien, habe ich zum ersten Mal erkannt, wie aus Intellekt und Leidenschaft Deutungshoheit erwachsen kann.
  • Frank Schirrmacher mit Stefan Aust am Rande der Konferenz „Denk ich an Deutschland“, im Jahr 2009

    Stefan Aust über Frank Schirrmacher : Ein spätgeborenes Genie

    Frank Schirrmacher schien immer zu jung: zu jung für das, was er schrieb, das, was er machte, zu jung für seine gewaltigen Erkenntnisse - und jetzt auch zu jung für das Sterben. Anmerkungen zu einem frühen Tod
  • Frank Schirrmacher

    Zum Tode von Frank Schirrmacher : Neuland

    Diese Geschichte hätte Frank Schirrmacher gefallen. Und er hätte sie wahrscheinlich auch mit der für ihn typischen Begeisterung kommentiert, behandelt sie doch ein Thema, das ihm zuletzt besonders am Herzen lag.
  • Rom, Kolosseum

    Frank Schirrmacher : Ein Bürger des Abendlands

    Die Neugierde des stets am Allerneuesten interessierten Frank Schirrmacher gründete in einem profunden und nahezu klassischen Verständnis der großen abendländischen Philosophie und Dichtung.