https://www.faz.net/-i0w
Gegenwartsdiagnostiker: Frank Schirrmacher

Frank-Schirrmacher-Stiftung : Wie man unsere Zeit versteht

Frank Schirrmacher war eine zentrale Kraft der deutschen Öffentlichkeit. Jetzt wird eine Stiftung gegründet, die in seinem Geiste herausragende Leistungen „zum Verständnis unseres Zeitgeschehens“ honoriert.

Nemi El-Hassan und der WDR : Pausenfüller

Die Programmdirektorin des WDR will die Debatte um die Moderatorin Nemi El-Hassan offenbar aussitzen. Doch so einfach ist das nicht.

Künstliche Intelligenz : Roboter hinter Gittern

In Ägypten wurde die malende Androidin Ai-Da von den Sicherheitsbehörden tagelang „festgenommen“. Das Engagement der britischen Botschaft für ihre Freilassung sollte beispielhaft sein.

Frankfurter Buchmesse : Auch symbolisches Kapital zählt

Wie kann sich die Buchmesse rechnen, wenn nur eine großzügige Zählweise eine niederschmetternde Bilanz verhindert? Was bleiben wird, ist die ersichtliche Freude der Leser und Autoren.

„Rechte“ Verlage : In der Verdachtsfalle

Jahr um Jahr wird von der Frankfurter Buchmessse gefordert, sogenannte rechte Verlage auszuschließen. Können Erkenntnisse des Verfassungsschutzes die Auseinandersetzung mit unliebsamen politischen Ideen ersetzen?

Wird Facebook umbenannt? : A und O

Unter politischem Druck und von einer neuen Silicon-Valley-Vision beflügelt, könnte der Facebook-Konzern seinen Namen ändern wollen. Eine Einordnung und ein Vorschlag.

Modellprojekt für Muezzine : Köln ruft Allah

Die Ankündigung der Stadt Köln, Muezzinrufe künftig zu erlauben, schreibt das Missverständnis fort, diese hörbaren Einladungen zum Gottesdienst seien verboten.

Baskischer Terrorismus : Worte über Taten

Halbe Entschuldigungen, halbe Empathie: Zehn Jahre nach dem Ende der ETA kommt es den Opfern auf den Wortlaut an. Für den Terror wird fast um Entschuldigung gebeten, aber eben nur fast.

Englische Innenarchitektur : Tapetenwechsel

Wann und wo auch immer englisches Fernsehen zurück ins viktorianische Zeitalter schaut - an den Wänden klebt immer die gleiche Tapete. Dahinter steckt ein Missverständnis. Wir klären es auf.
Frank Schirrmacher, geboren 5. September 1959, gestorben 12. Juni 2014

Zum Tode von Frank Schirrmacher : Der Überwältiger

Frank Schirrmacher war Journalist mit Leib und Seele. Er wollte der Gesellschaft ihre Probleme nicht nur erklären, er wollte sie erzählen. Die großen gesellschaftlichen Fragen fasste er in Bilder, er stellte sie szenisch und dramaturgisch-dramatisch dar. Mit ihm ist ein „public intellectual“ gestorben, wie es sonst kaum einen anderen in der Republik gibt.

Seite 1/1

  • Zum Tod von Frank Schirrmacher : Ein sehr großer Geist

    Frank Schirrmacher, der für das Feuilleton der Frankfurter Allgemeinen Zeitung zuständige Herausgeber, ist gestorben. Damit ist ein Leben zu Ende gegangen, das ganz der Verteidigung des freien Denkens gewidmet war. Wir trauern um einen einzigartigen Publizisten.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Danke, Frank

    Frank Schirrmacher hat emotionale Debatten versachlicht und den Weg zur Normalität zwischen Juden und Nichtjuden mit seismographischem Gespür bereitet. Eine Danksagung.
  • Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Er war frei von Ideologien

    In einer Zeit, in der Deutschland nicht begreift, dass die Probleme der Welt seine eigenen sind, gemahnt Frank Schirrmachers Beispiel daran, mit Verve die Debatten zu führen, auf die es ankommt.
  • Es sind eben diese Brennmomente: Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Er war ohne Furcht

    Frank Schirrmacher war ein verletzlicher und moralischer Mensch, der die Verantwortung vor der Geschichte spürte. Sein Verlust wiegt schwer.
  • Martin Walser (links) bei einer Berliner Diskussion im Februar 2010 mit dem Moderator Denis Scheck (Mitte) und Frank Schirrmacher

    Martin Walser über Frank Schirrmacher : Jähes Leben, jäher Tod

    Er hat von Überraschungen gelebt. Vielleicht hat sich Frank Schirrmacher oft auch selbst überrascht. Vielleicht hat er sich selbst zu sehr gehetzt. Hätte ich ihn öfter gesehen, ich hätte versucht, ihn zu bremsen.
  • Politischer Vorkämpfer: Frank Schirrmacher

    Erinnerung an Frank Schirrmacher : Unser Leuchtfeuer

    Frank Schirrmachers Tod ist auch eine politische Katastrophe. Wie ist der Kampf um die Selbstbestimmtheit in der digitalen Revolution ohne ihn zu gewinnen? Halten wir uns an seine Devise.
  • Frank Schirrmacher und Mathias Döpfner beim F.A.Z-Buchmessen-Empfang im Oktober 2011

    Frank Schirrmachers Wirkung : Über die adriatische Stimmung des Lebens

    Er konnte begeistern und begeistert sein wie kein Zweiter: An seinem Text über den Halleyschen Kometen, der vor achtundzwanzig Jahren erschien, habe ich zum ersten Mal erkannt, wie aus Intellekt und Leidenschaft Deutungshoheit erwachsen kann.
  • Frank Schirrmacher mit Stefan Aust am Rande der Konferenz „Denk ich an Deutschland“, im Jahr 2009

    Stefan Aust über Frank Schirrmacher : Ein spätgeborenes Genie

    Frank Schirrmacher schien immer zu jung: zu jung für das, was er schrieb, das, was er machte, zu jung für seine gewaltigen Erkenntnisse - und jetzt auch zu jung für das Sterben. Anmerkungen zu einem frühen Tod
  • Frank Schirrmacher

    Zum Tode von Frank Schirrmacher : Neuland

    Diese Geschichte hätte Frank Schirrmacher gefallen. Und er hätte sie wahrscheinlich auch mit der für ihn typischen Begeisterung kommentiert, behandelt sie doch ein Thema, das ihm zuletzt besonders am Herzen lag.
  • Rom, Kolosseum

    Frank Schirrmacher : Ein Bürger des Abendlands

    Die Neugierde des stets am Allerneuesten interessierten Frank Schirrmacher gründete in einem profunden und nahezu klassischen Verständnis der großen abendländischen Philosophie und Dichtung.