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Arno-Schmidt-Edition : Aufräumer im Netz

Würde das wandelnde Literaturlexikon Arno Schmidt sein Wissen heute noch so ausbreiten wie früher? Zum 105. Geburtstag des Schriftstellers wird sein Werk ins Netz gestellt.

Brexit-Abstimmung : Chips und Bier

Wie immer die Abstimmung über den von Theresa May ausgehandelten Brexit-Deal läuft: Facebook profitiert vom Chaos in Großbritannien in jedem Fall. Dort wird politische Werbung geschaltet, dass es nur so kracht.

Maschinen und Kunst : Der Kuratorenbot wird’s richten

Weil Menschen auf dem globalen Kunstmarkt längst den Durchblick verloren haben, sollen doch Maschinen übernehmen. Das Ergebnis wäre womöglich kreativer als einiges, was angeblich echte Kuratoren in Kataloge drucken.

Kommentar : Für die Familie nur das Beste

Starke-Familien-Gesetz, Gute-Kita-Gesetz – müssen Reformen jetzt immer nach Selbstlob für ihre Initiatoren klingen? Und wann wird das „Gesetz zum Verbot des Betriebs lauter Güterwagen“ in „Leise-Schienen-Gesetz“ umbenannt?

Debattenkultur : Niemals dulden

Alle verurteilten den Angriff auf den AfD-Politiker Frank Magnitz mit demonstrativer Selbstverständlichkeit. Aber etwas daran stimmt nicht. Ein Kommentar.

Kommentar : „Heil Stalin!“

Als handele es sich um eine Harmlosigkeit, wird in Deutschland Alkohol zum Stalin-Gedenken verkauft. Wen wundert das, wenn sich sogar die vermeintlichen Intellektuellen des Musiklebens an Stalin-Huldigungen berauschen.
Frank Schirrmacher, geboren 5. September 1959, gestorben 12. Juni 2014

Zum Tode von Frank Schirrmacher : Der Überwältiger

Frank Schirrmacher war Journalist mit Leib und Seele. Er wollte der Gesellschaft ihre Probleme nicht nur erklären, er wollte sie erzählen. Die großen gesellschaftlichen Fragen fasste er in Bilder, er stellte sie szenisch und dramaturgisch-dramatisch dar. Mit ihm ist ein „public intellectual“ gestorben, wie es sonst kaum einen anderen in der Republik gibt.

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