Mit ihren politischen Strategien und Lebensformen veränderte die Studentenbewegung die Wahrnehmung ihrer Zeit. Manches davon lebt in den heutigen Protestbewegungen fort.
Weil es immer mehr Studenten gibt, fordert die Wirtschaft die Hochschulen dazu auf, ihre Studiengänge an die Bedürfnisse der Unternehmen anzupassen. Gefährdet das die Freiheit der Wissenschaft?
Die „Birkin“ und die „Kelly“ kennen modeversierte Menschen als besonders begehrte Handtaschen. Nun hat die „New York Times“ eine neue „It bag“ ausgemacht – in Deutschland, für einsfuffzig.
Zwei neue Studien machen Geisteswissenschaftlern beruflich Hoffnung für die Zukunft. Oder versucht die Wirtschaft nur, sie mit etwas Zuckerbrot auf Linie zu trimmen?
Ob bei der Deepfake-App „Zao“ oder bei „Smile-to-Pay“: Die Verwendung digitaler Gesichtserkennung in China blickt tief und lässt tief blicken. Hauptsache, der Nutzer sieht gut dabei aus.
Dichtes Verkehrstreiben ohne klare Regeln: Was auf der Straße ins Chaos führt, ist auch im All nicht unproblematisch. Insbesondere, wenn bald Tausende neue Satelliten im Erdorbit kreisen.
Die AfD hat sich zur Sprecherin des Ost-Ressentiments gemacht. Alle anderen Parteien verkennen währenddessen die Wirklichkeit – und starren phantasielos auf den rechten Rand.
Der Schriftsteller Walter Kempowski steht unter Bürgerlichkeitsverdacht. Dabei offenbaren seine Tagebücher den Wunsch nach Amoral, nach Untergang in Chaos, Gewalt, Wollust und Tod.
Die Studentenproteste gegen die gesetzliche Neuregelung des Hochschulzugangs in Frankreich radikalisieren sich. Doch die Meinungen über Macrons Reform gehen durchaus auseinander.
Die islamischen Dachverbände lassen die Beiratsgründung für die Islamische Theologie in Berlin absehbar scheitern. Warum hat man keine anderen Partner gewählt?
Sie interessieren sich für Literatur? Im F.A.Z.-Newsletter bekommen Sie immer freitags einen Überblick der wichtigsten Buchneuerscheinungen aus den Bereichen Politik, Wissenschaft, Wirtschaft, Reise, Sachbuch und Belletristik.
So leicht Plagiate im Studium anzufertigen sind, so einfach kann man sie nachweisen. Gespräch mit einem Übeltäter und einem Germanistik-Dozenten, der sagt: Gedankendiebstahl verrät der Stil.
Ein Zusammenhalter und Zusammenbringer geht von Bord: Fast dreißig Jahre lang hat Stephan Leibfried erforscht, wie sozialpolitische Maßnahmen Lebensläufe prägen. Erinnerungen an den Bremer Sozialwissenschaftler.
Der Masterplan 2020 zur Reform des Medizinstudiums verkennt die Entwicklung des Fachs. Er droht aus dem Studium eine engmaschige Berufsausbildung zu machen. Ein Protestschreiben von achtzehn medizinischen Dekanen.
Mehr als achtzig Prozent der wissenschaftlichen Mitarbeiter sind befristet beschäftigt – gegenüber sieben Prozent in der freien Wirtschaft. Warum will die neue Regierung daran nichts ändern?
Als man noch an den grandiosen Durchblick auf die Gesellschaft glaubte: Ein Gespräch mit dem Soziologen Wolfgang Eßbach über Erfolge, Mythen und Irrwege der Achtundsechziger-Generation.
Warum tut man sich das an – Lehrer werden? Ist Schule wirklich so schlimm? Im Praxissemester vor dem Referendariat stellt sich diese Frage mit Nachdruck. Erlebnisbericht eines Lehramtskandidaten.
Anja Karliczek will mit mehr als nur ihren Kompetenzen in Betriebswirtschaftslehre überzeugen: Das neue „Kursbuch“ widmet sich allein der Bildung – und zeigt, wie deren Ökonomisierung in die Irre führt.
Die Hauszeitschrift der amerikanischen Historiker gibt sich neue Regeln. Mehr Historikerinnen sollen schreiben, mehr Eingewanderte, mehr Jüngere. Hehre Ziele in einem System, das Exklusion zum Prinzip gemacht hat.
Havanna ist für viele ein legendärer Ort: Ernest Hemingway schrieb hier bei Rum-Cocktails Weltliteratur. Heute ist die Stadt vom Rest der Welt abgekapselt. Wie studiert es sich hier?
Narzisstisch im Elfenbeinturm vor sich hin werkeln - so stellen sich viele das Kunststudium vor. Natürlich ist es ganz anders. Doch ihm werden zunehmend Steine in den Weg gelegt. Ein Rundgang in Leipzig.
Wie gibt man Gender-Unterricht für Traditionalisten? Ein Besuch an der russischen Universität von Tambow, wo ein Dozent unermüdlich für Toleranz kämpft.
Das „Tenure Track“-Programm soll die verkrustete Personalstruktur an den Hochschulen aufbrechen. Die Chance zum Systemwechsel ist da, dafür muss sich aber vieles ändern.
Für ihren Masterabschluss im Fach Ethnologie musste unsere Autorin für vier Monate „ins Feld“. Hier berichtet sie von den letzten Tagen ihres Forschungsaufenthalts und ihrem „Feldaustritt“, dem Abschied von Kenia.
Eigentlich sollte die Bologna-Reform die Studiengänge in Europa harmonisieren und die Mobilität an den Unis verbessern. Was ist daraus geworden? Eine Bestandsaufnahme - und ein Vergleich mit dem Mittelalter.
Wer soll Medizin studieren und wenn ja, wie viele? Nach dem Urteil des Bundesverfassungsgerichts richtet sich der Blick auf die Unis. Was planen sie? Ein Gespräch mit einem Vertreter der TU München.
Langzeitstudenten wollte der Geist von Bologna eigentlich verbannen. Es gibt sie aber trotzdem noch – aus ganz unterschiedlichen Gründen. Wir haben mit vier von ihnen gesprochen.
Chronisches Aufschieben im Studium, wer kennt das nicht? Doch was, wenn die Hängepartie zur Qual wird? An der Universität Münster hilft die Prokrastinationsambulanz. Gespräch mit einem Therapeuten.
Zwei Kunststudenten sind für ihre Abschlussarbeit fünf Tage lang abgetaucht. Auf zwölf Quadratmetern haben sie sich ein eigenes Aquarium eingerichtet. Zwischendurch haben wir mit einem von ihnen gesprochen.
Vier Monate lang untersuchten Burkhart Brielmaier und Sarah Reimer auf den Fidschi-Inseln, wie viel Kohlenstoffdioxid Mangroven speichern können. Welchen Mehrwert haben sie fürs Klima?
Die neue „It bag“ : Beutelkunde
Ein Kommentar von
Andrea Diener
Geist mit Zukunft : Dr. phil. 4.0
Ein Kommentar von
Uwe Ebbinghaus
Gesichtserkennung in China : Recht freundlich
Ein Kommentar von
Fridtjof Küchemann
Satellitenmanöver : Verkehrsrowdys im All?
Ein Kommentar von
Sibylle Anderl
Sachsen und Brandenburg : Klare Kante gegen alle
Ein Kommentar von
Paul Ingendaay
Kempowskis Tagebücher : Welcher Autor würde sich so etwas heute trauen?
Ein Kommentar von
Edo Reents
Eigentumsansprüche : Hohenzollernring
Ein Kommentar von
Andreas Rossmann
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