https://www.faz.net/-gqz-2nby

Film : Vielversprechendes Programm beim Festival in Cannes

  • Aktualisiert am

Höflich heisst Cannes die Filmwelt willkommen Bild: dpa

Am 9. Mai beginnen die Filmfestspiele in Cannes. Das Programm wurde jetzt vorgestellt.

          1 Min.

          Asien, die Vereinigten Staaten und Frankreich bestimmen das Programm der diesjährigen Filmfestspiele in Cannes, die vom 9. bis 20. Mai stattfinden. Insgesamt bewerben sich 23 Filme um die begehrte Auszeichnung, die eine Jury unter Vorsitz von Liv Ullmann am 20. Mai vergibt.

          Aus Taiwan bewerben sich zwei Filme um die Goldene Palme, nominiert wurden Werke der Regisseure Hsiao-hsien Hou und Ming-liang Tsai. Japan zeigt drei Werke von Shinji Aoyama, Shohei Imamura und Hirokazu Kore-Eda. Der Iraner Mohsen Machmalbaf wurde mit „Kandahar“ nominiert.

          Eröffnet wird das Festival am 9. Mai mit dem Film „Moulin Rouge“ von Baz Luhrmann (Australien). Aus Amerika kommt der Trickfilm „Shrek“, Sean Penns Film „The Pledge“ mit Jack Nicholson sowie Filme von David Lynch („Mullholand Drive“) und Joel Coen („The Man who wasn't there“ mit Frances McDormand).

          Das Gastgeberland Frankreich ist mit den Filmen „La Repetition“ (Catherine Corsini), „La Chambre des officiers“ (Francois Dupeyron), „Roberto Succo“ (Cedric Kahn) und „Va savoir“ von Jacques Rivette vertreten.

          War schon bei den Filmfestspielen in Berlin nur ein deutscher Film im Wettbewerb vertreten, so hat in Cannes kein einziger den Sprung in den Wettbewerb geschaft. Dafür ist jedoch der Österreicher Michael Haneke mit seinem Film „Die Klavierspielerin“ im Rennen.

          Für die Schweiz bewirbt sich der französische Altmeister Jean-Luc Godard mit „Eloge de l'Amour“ um die Nachfolge des Vorjahressiegers Lars von Trier. Das europäische Kino ist außerdem mit dem Portugiesen Manoel de Oliveira (“Je rentre à la Maison“), Marc Recha aus Spanien (“Pau i el seu Germa“), dem Russen Alexander Sokurow (“Taurus“), zwei italienischen Produktionen und - zum ersten Mal - mit einem Film aus Bosnien an der Croisette vertreten: „No Man's Land“ von Danis Tanovic.

          Außer Konkurrenz laufen in Cannes unter anderem eine auf fast dreieinhalb Stunden verlängerte Fassung von Francis Ford Coppolas Vietnam-Drama „Apocalypse Now“ und Wayne Wangs „The Center of the World“. Martin Scorsese stellt „Il mio viaggio in Italia“ vor.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Trump redet Corona klein : Welche Gefahr?

          Während Amerika mit mehr als 50.000 Neuinfektionen am Tag einen neuen traurigen Rekord aufstellt, feiert der Präsident die relativ guten Arbeitsmarktzahlen. Gesundheitsexperten warnen indes mit Blick auf den Nationalfeiertag am 4. Juli vor einem Sturm, der sich zusammenbraue.
          Sigmar Gabriel, ehemaliger Parteivorsitzender der SPD

          Gabriels Job bei Tönnies : Die Kunst des Ausschlachtens

          Der frühere Außenminister nennt die Kritik aus der SPD „neunmalklug“. 10.000 Euro im Monat, die er von Tönnies erhielt, seien in der Branche kein besonders hohes Honorar. Doch das Engagement von Sigmar Gabriel für den Fleischfabrikanten wirft einige Fragen auf.
          Durchnässt und ohne den erhofften Erfolg: Bremens Trainer Florian Kohfeldt beim Relegations-Hinspiel

          Enttäuschung in der Relegation : Bremen steht im Regen

          Gegen den Zweitligaklub 1. FC Heidenheim findet Werder im Hinspiel der Relegation kein Erfolgsrezept. Im alles entscheidenden Rückspiel droht dem Bundesliga-Traditionsverein nun ein Debakel.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.