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Fernsehwoche, 2.-8.11. : Im toten Winkel

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Sat.1 geht wieder einmal ungewöhnliche Wege bei seiner Programmgestaltung. Die neue Serie ist - nicht ungewöhnlich - ein Spin-Off einer anderen, nämlich der Krankenhaus-Soap „Alphateam“. Ungewöhnlich aber ist, dass für den Ableger das Genre gewechselt wird: Die beiden „Alphateam“-Ärzte Brotesser und Pacek schlagen sich nach dem dramatischen Klinik-Alltag künftig durch eine eigene Comedy-Serie.

ARD, Dokumentation, 21.45 Uhr: Am Abgrund

Das Zweite war das erste: Das ZDF zeigte sein Dokudrama „Die Nervenprobe“ über die Kuba-Krise 1962 schon am 22. Oktober. An diesem Montag präsentiert nun das Erste seine Sicht der Dinge.

Pro Sieben, Comedy, 21.45 Uhr: Die Sketch Show

Noch eine neue Comedy-Serie, die freilich nicht mit eigenen Ideen aufwartet: Fünf deutsche Comedians spielen für Pro Sieben die Nummern der britischen Serie „The Sketch Show“ nach.

Pro Sieben, Comedy, 23.20 Uhr: headnut.tv

Und auch sie sind wieder da: Erkan & Stefan faszinieren ihre Brothers & Sisters aus der Hood auch in der zweiten Staffel ihrer Show wieder mit krassen Interviews, in denen sie ihre drögen Gesprächspartner (Historiker, Physiker, Priester) mit Getto-Slang und eigenwilligen Perspektiven verwirren.

ZDF, Dokumentation, 0.10 Uhr: Nachtschicht

Alexander Riedel begleitet drei langjährige Mitarbeiter im Druckhaus des Süddeutschen Verlages bei ihren letzten Arbeitstagen, bevor sie in Frührente gehen: ein sanfter Abschied, wie er heutzutage immer weniger Menschen vergönnt ist.

Dienstag, 5. November

ZDF, Doku-Reihe, 20.15 Uhr: Die SS

Seltsam: Da startet im ZDF eine neue Geschichtsreihe von Guido Knopp („Hitlers Helfer“, „Hitlers Krieger“, „Hitlers Frauen“), und im Titel taucht gar kein „Hitler“ auf. Sechs Folgen lang will der Sender in der „weltweit ersten Fernsehreihe über die Gesamtgeschichte der SS“ eine publizistische Bilanz ziehen: „Mit vielen bislang unveröffentlichten Quellen und mit Zeugen der Geschichte der SS: Opfern, Tätern, Gegnern.“ Versprochen werden „nie gezeigte Privataufnahmen“ von Reinhard Heydrich, „der Tennis spielt, der fechtet, der Ski fährt oder die Sommerfrische am Strand von Fehmarn genießt“. Außerdem hat das ZDF die Oper „Amen“, die Heydrichs Vater Bruno schrieb, wieder entdeckt und für die Reihe einspielen lassen.

Arte, Themenabend, 20.40 Uhr: „Samtene Revolution“

„Zwölf Jahre danach“ untersucht der gleichnamige Film von Marek Drazewski, wie sich Polen seit der politischen Öffnung entwickelt hat. „Durch Beschreibungen von Journalisten, Historikern, Industriellen, Händlern und Bauern entsteht ein facettenreiches Bild von Polen am Anfang des 21. Jahrhunderts - weit entfernt von dem Klischee des tristen Landes im Rückstand“, verspricht die Arte-Ankündigung. Die um 21.30 Uhr folgende Dokumentation „Zwischen Vergessen und Vergeltung“ blickt in die Keller des polnischen Amtes für Staatssicherheit. Um 22 Uhr schließlich widmet sich der Film „Kinder der Revolution“ den osteuropäischen Dissidenten.

Mittwoch, 6. November

WDR, Gangsterfilm, 23.15 Uhr: Running Out of Time

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