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Fernseh-Auszeichnung : 52 Nominierungen für Grimme-Preis - Private holen auf

  • Aktualisiert am

Heinrich Breloer, hier im Gespräch mit Elisabeth Mann Borgese Bild: WDR/Sibylle Anneck

Das Adolf-Grimme-Institut hat die Nominierungen für den wichtigsten deutschen Fernsehpreis bekannt gegeben.

          Insgesamt 52 Fernsehproduktionen und TV-Schaffende sind in diesem Jahr für den renommierten Adolf-Grimme-Preis nominiert worden. Die privaten Sendeanstalten hätten gegenüber dem Vorjahr mit insgesamt zehn Nominierungen wieder deutlich zulegen können, teilte das Institut am Mittwoch in Marl mit. In die Vorauswahl für die insgesamt 14 Preise kam unter anderem der ARD-Mehrteiler „Die Manns - Ein Jahrhundertroman“. Im Bereich Comedy wurden Harald Schmidt und Anke Engelke benannt.

          Den Spitzenplatz teilen sich der Westdeutsche Rundfunk (WDR) und der Kultursender Arte mit jeweils 15 Nominierungen, gefolgt vom ZDF mit zwölf und dem Südwestrundfunk (SWR) mit sieben. SAT.1 stellt sieben und RTL drei Kandidaten. Im Vorjahr waren die Privaten nur zwei Mal in der Vorauswahl vertreten.

          Vier Nominierungen für den Grimme Preis „Spezial“ sind durch den Terroranschlag vom 11. September bestimmt. Darunter Harald Schmidt für seinen zweiwöchigen Verzicht auf die „Late Night Show“ und RTL- Anchorman Peter Kloeppel für seine Moderationsleistung am Tag der Anschläge. Auch die Berichterstattung in "tivi-extra", einem speziell für Kinder entwickelten Sonderformat, war der Jury eine Nominierung wert. Die Grimme-Preise sollen am 22. März in Marl vergeben werden.

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